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Staatsrechnung 2013 des Kantons Freiburg: Erstes Defizit seit 2001

Die Staatsrechnung 2013 des Kantons Freiburg ist mit einem Fehlbetrag von 0,9 Millionen Franken leicht defizitär. Dieses Ergebnis bestätigt den 2012 zu Legislaturbeginn angekündigten Trend zur Verschlechterung und bedeutet den Beginn einer schwierigen Phase für die Kantonsfinanzen.

Der Staatsrat hat in seiner Sitzung vom 17. Februar 2014 die Ergebnisse der Staatsrechnung 2013 des Kantons Freiburg verabschiedet, die wie folgt ausgefallen sind:

  • Aufwandüberschuss von 0,9 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung (2012: Ertragsüberschuss von 10,6 Millionen Franken) und damit erstes Defizit seit 2001;
  • eine einzige Abschlussbuchung ohne finanzielle Auswirkungen auf das Rechnungsergebnis und somit ein gegenüber dem Ertragsüberschuss vor Abschlussbuchungen 2012 (38,4 Millionen Franken) ein um 39,3 Millionen Franken schlechteres Ergebnis;
  • Ausgabenüberschuss von 142,1 Millionen Franken in der Investitionsrechnung (2012: 110,6 Millionen Franken);
  • Finanzierungsfehlbetrag von 18,3 Millionen Franken (2012: Finanzierungsüberschuss von 0,3 Millionen Franken);
  • Selbstfinanzierungsgrad von 87,1 % (2012: 100,3 %).