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Solidaritätsbeitrag: Welche Auswirkungen auf die Löhne der Staatsangestellten?

Nachdem das Struktur- und Sparmassnahmenprogramm 2013-2016 in die Vernehmlassung geschickt worden ist, haben der Staatsrat und die Föderation der Personalverbände der Staatsangestellten des Kantons Freiburg (FEDE) Diskussionen über die Massnahmen im Personalwesen geführt. Der Staatsrat ist bereit, gewisse Massnahmen anzupassen, namentlich bezüglich Lohnkürzungen und automatische jährliche Lohnerhöhung.

Die Senkung der Gehaltsskala um 0,9% (nach der in die Vernehmlassung geschickten Vorlage) soll demnach in einen temporären Solidaritätsbeitrag umgewandelt werden, der auf dem Grundgehalt nach Abzug eines Freibetrags von 39 000 Franken für eine Vollzeitstelle zur Anwendung kommt. Anders als nach der in die Vernehmlassung geschickten Vorlage werden dadurch die unter 100 000 Franken liegenden Jahreslöhne entlastet. Die Tabelle im Anhang zeigt auf, wie sich dies finanziell auf die verschiedenen (Brutto-)Lohnkategorien auswirkt, ausgehend von einem Beitragssatz von 1,3% bzw. 1%, nach Abzug des Freibetrags von 39 000 Franken. Die Sozialversicherungsbeiträge (AHV, UVG, beruflich Vorsorge usw.) werden auf dem gekürzten Betrag erhoben.