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Der Generalsekretär der Finanzdirektion geht nach 23 Dienstjahren in Pension

Nach mehr als 23 Jahren als Generalsekretär bei der Finanzdirektion geht Jean-Paul Monney am 31. Juli 2013 in Pension. Mit seinem Sachverstand und seiner Vielseitigkeit, die von allen geschätzt wurden, hat er sich sehr um die Finanzdirektion und ihre Verwaltungseinheiten verdient gemacht. Seine Nachfolge wird in diesem Frühjahr bestimmt.

Jean-Paul MonneyJean-Paul Monney, geboren 1951, wurde am 1. Januar 1990 zum Generalsekretär der Finanzdirektion (FIND) ernannt. Nach Abschluss der höheren Handelsschule am Kollegium St. Michael studierte er an der Universität Freiburg Betriebswirtschaft. Neben seinem Studium arbeitete er als Buchhalter bei der Treuhandfirma Schibler SA. Nach Abschluss seines Studiums fand Jean-Paul Monney eine Stelle bei der Ciba-Geigy in Basel, wo er in der Abteilung Produkte tätig war und sich mit den Preisen befasste. In Basel hatte er auch Gelegenheit, sich mit der deutschen Sprache vertraut zu machen. 1978 nahm er eine neue berufliche Herausforderung an und wurde Adjunkt des Uni-Rektorats an der Universität Freiburg. Zwölf Jahre später wurde er vom damaligen Staatsrat Félicien Morel als Generalsekretär bei der Finanzdirektion engagiert. Jean-Paul Monney stand weiter auch den Staatsräten Urs Schwaller, Claude Lässer und gegenwärtig Georges Godel zur Seite.

In seinem Amt als Generalsekretär unterstützte er den für die Finanzen, die Informatik, das Personal, die Steuern, die Geomatik und das Grundbuch zuständigen Staatsrat bei der Führung und Leitung der Direktion. Dabei bestand seine Arbeit in der Vorbereitung und Begleitung von Projekten und Erlassentwürfen aus diesen Bereichen, verschiedene davon zuhanden des Staatsrates und des Grossen Rates. Jean-Paul Monney sorgte auch für die Koordination und Zusammenarbeit mit den Dienststellen der Direktion, den anderen Direktionen und der Staatskanzlei. Er kümmerte sich ebenfalls um das Finanz- und Personalwesen der Direktion und des von ihm geleiteten Generalsekretariats. Weiter war er für die Verwaltung des Vermögensversicherungsportefeuilles des Staates zuständig und für die Kontakte zur Kantonalen Kommission der Loterie Romande.

Federführend tätig war er bei der Verordnung über die Überwachung der Nutzung des Internets durch das Staatspersonal. Er präsidierte auch Fri-Info in ihren Anfängen, eine Kommission, die die ersten Grundsätze für die Präsentation der Ämter und Direktionen im Internet vorbereitete.

Jean-Paul Monney vertrat die Finanzdirektion in zwei Gesellschaften mit wichtiger staatlicher Beteiligung, und zwar in der Télégruyères SA und der Belgaz SA, deren Anlage letzten Herbst in Sugiez eingeweiht wurde. Er war auch Mitglied des Steuerungsausschusses "Nachhaltige Entwicklung" der kantonalen Kommission für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe und Mitglied der Kommission für die Verwendung des Kantonalen Fonds für die Prävention und Bekämpfung der Spielsucht sowie in mehreren Baukommissionen. Als Generalsekretär war er übrigens auch für das öffentliche Beschaffungswesen für die Finanzdirektion zuständig.

Jean-Paul Monney wird sehr geschätzt für seinen grossen Sachverstand, seine Auffassungsgabe und sein diplomatisches Geschick sowie seine analytischen Fähigkeiten und seine Besonnenheit, durch die sich seine Arbeit immer ausgezeichnet hat. Die Finanzdirektion wünscht ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt und dankt ihm ganz herzlich für sein Engagement und seine verdientsvolle Arbeit im Dienste unseres Kantons.