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Voranschlag 2013 - Finanzhaushalt stellt Kanton Freiburg vor grosse Herausforderungen

Die kontinuierliche Bedarfssteigerung - namentlich in Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum in unserem Kanton - und gleichzeitig stagnierende finanzielle Mittel machten die Aufstellung des Voranschlags 2013 zu einem schwierigen Unterfangen. Die ursprünglichen Budgetanträge mussten stark gekürzt werden. Zum ersten Mal seit Inkrafttreten der neuen Kantonsverfassung musste für einen ausgeglichenen Voranschlag, der für das Jahr 2013 um 2.4% höher ausfällt als für 2012, auf eine Eigenkapitalentnahme im Umfang von 38 Millionen Franken zurückgegriffen werden. Der Staatsrat schlägt ein gegenüber dem Voranschlag 2012 deutlich höheres Investitionsvolumen vor. So fallen die Nettoinvestitionen (zu Lasten des Staates) um rund 34 Millionen Franken höher aus (+ 28%). Der Staat kann dank der Ressourcen, die er im letzten Jahrzehnt bilden konnte, seine Verpflichtungen wahrnehmen. Die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen gibt jedoch Anlass zur Besorgnis: Der stark rückläufige Selbstfinanzierungsgrad, der Finanzierungsfehlbetrag von über 120 Millionen Franken und die über der gesetzlichen Obergrenze von 41% liegende kantonale Subventionsquote zwingen den Staatsrat zu Massnahmen, um den Finanzhaushalt langfristig im Gleichgewicht halten zu können.

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