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21 Funktionen des Staatspersonals nach dem Evalfri-System bewertet

Der Staatsrat hat die Verordnung vom 13. Dezember 2011 verabschiedet, mit der die Bewertung von 21 Referenzfunktionen des Staatspersonals aus der Verwaltung, dem technisch-wissenschaftlichen Bereich sowie aus dem Spital- und Sozialwesen umgesetzt wird. Die Einreihungsänderungen werden auf den 1. Januar 2012 rechtswirksam.

Der Staatsrat verfügt seit dem Jahr 1999 über das analytische Funktionsbewertungssystem Evalfri, mit dem die 390 Referenzfunktionen beim Staat nach arbeitspsychologischen Erkenntnissen bewer-tet werden sollen. Dieses System evaluiert die Anforderungen, Belastungen und Beeinträchtigungen im intellektuellen, psychosozialen und physischen Bereich sowie im Bereich der spezifi¬schen Verantwortung. Mit Evalfri sollen nicht die individuellen Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter bewertet, sondern vielmehr die für eine bestimmte Funktion charakteristischen Anforde-rungen und Belastungen bestimmt werden, unabhängig von der Person, die die Funktion ausübt.

Mit der diese Woche verabschiedeten Verordnung wird eine weitere Etappe des Bewertungsverfahrens abgeschlossen, das von der Kommission für die Bewertung und die Einreihung der Funktionen (KBF) durchgeführt wird. Bis jetzt sind drei Bewertungsmandate ausgeführt und 150 Funktionen bewertet worden. Mit diesem vom Staatsrat im Jahr 2005 erteilten dritten Mandat konnten über 50 Funktionsbewertungsanträge behandelt werden. Der Einfachheit halber ist das Mandat in vier Etappen unterteilt worden. Die erste Etappe betraf im Wesentlichen die mit den neuen FH-/PH-Bildungsgängen zusammenhängenden Funktionen, die zweite Etappe befasste sich mit den sogenannten "Beratungsfunktionen" (Psychologin/Psychologe, Pädagogische Beraterin/Pädagogischer Berater usw.), und die dritte und vierte Etappe umfassten die Bewertung von 33 Funktionen aus verschiedenen Bereichen. In der vierten Etappe sind 21 Funktionen aus der Verwaltung, dem technisch-wissenschaftlichen Bereich und aus dem Spital- und Sozialwesen sowie sechs in subventionierten oder gemeinnützigen Institutionen ausgeübte Funktionen bewertet worden. Nach bereits erfolgter Bewertung sind die Funktionen "Wildhüter/in-Fischereiaufseher/in", "Koordinator/in einer Aufsichtsregion" und "Fachfrau/Fachmann Gesundheit" aus Gründen der Anpassung an neue Anforderungen oder aus Gleichbehandlungsgründen von der KBF einer weiteren Analyse und nochmaligen Bewertung unterzogen worden.

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