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2012 Erhöhung der Gehaltsskalen des Staatspersonals des Kantons Freiburg

Ab 1. Januar 2012 werden die Gehaltsskalen des Freiburger Staatspersonals um real 0,5% erhöht. Da der Landesindex der Konsumentenpreise zwischen November 2010 und November 2011 gesunken ist, wird hingegen kein Teuerungsausgleich gewährt.

Für das Staatspersonal bemisst sich der Teuerungsausgleich nach der Entwicklung des Landesindexes der Konsumentenpreise vom Monat November des Vorjahres bis November des laufenden Jahres (Indexbasis: Mai 2000 = 100). Der Index des Monats November 2010 lag bei 109.6. Ende November 2011 betrug dieser Index 109.0 Punkte und ist somit um 0.6 Punkte, also um etwa 0,5% gesunken. Gemäss dem Bundesamt für Statistik beträgt ausserdem die voraussichtliche durchschnittliche Teuerung über das ganze Jahr 2011 0,4 %. Deshalb hat der Staatsrat beschlossen, die Gehälter auf dem Stand nach dem Index von November 2010 zu belassen.
Er hat weiter beschlossen, eine Reallohnerhöhung von 0,5 % zu gewähren und am Grundsatz des schrittweisen Einbezugs der Treueprämie in das Grundgehalt festzuhalten. Ausserdem rücken die Staatsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die noch nicht beim Maximum ihrer Gehaltsklasse angelangt sind, wie jedes Jahr um eine Gehaltsstufe innerhalb der Gehaltsskala vor, was rund 1% der Lohnsumme entspricht.
Der Staatsrat freut sich, damit einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten zu können, und dankt ihnen für ihre Arbeit im Dienste der gesamten Freiburger Bevölkerung.