Das Hormonimplantat

Das Hormonimplantat

Das Implantat ist eine hormonale Verhütungsmethode mit Langzeitwirkung.

Was ist ein Implantat?
Es ist ein kleines Kunststoffstäbchen mit einem Gestagendepot (Hormon), das fortlaufend in kleinen Dosierungen abgegeben wird.
 
Wie schützt das Implantat?
Es verhindert vor allem den Eisprung. Der Schleim des Muttermundes verdickt sich und wird für die Spermien undurchlässig. Die Gebärmutterschleimhaut verändert sich indem sie weniger stark aufgebaut wird.
 
Das Implantat wird unter Lokalanästhesie unter die Haut auf der Innenseite des Oberarms eingeführt. Das Einsetzen des Hormonstäbchens muss in den ersten Tagen der Menstruation (Periode) erfolgen.
Der Schutz beginnt 8 Stunden nach dem Einsetzen und dauert 3 Jahre. Das Kunststoffstäbchen gibt das Hormon in das Gewebe und den Körper ab. Das Stäbchen ist praktisch unsichtbar, aber tastbar.
 
Wichtig zu wissen
Unregelmässige Blutungen können in den ersten Monaten manchmal sehr häufig sein, werden dann seltener und bleiben nachher oft ganz aus.
In der Regel stellt sich die Fruchtbarkeit sofort nach der Entfernung des Implantats wieder ein.
 
Nur das zusätzliche Anwenden des Kondoms schützt Sie vor sexuell übertragbaren Infektionen und HIV.