Sexuell übertragbare Infektionen

Sexuell übertragbare Infektionen

STI 
Die Abkürzung STI (Sexually Transmitted Infection) steht für sexuell übertragbare Infektion.

STI können durch verantwortungsbewusstes Verhalten bei sich selbst und anderen verhütet werden (Safer Sex).
Dennoch ist festzustellen, dass die meisten dieser Krankheiten heute vermehrt auftreten.
 
Was verstehen wir unter Risikoverhalten?

Alle Arten von ungeschütztem, insbesondere eindringendem Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnerinnen oder Partnern.
 
Wer setzt sich einer STI aus?

Jede Person mit ungeschützten Sexualkontakten, ob Mann oder Frau, ob hetero- oder homosexuell.
 
Wie weiss ich, ob ich mich infiziert habe?

Sehr oft bemerkt die betroffene Person nichts
und weist keine Symptome oder andere Anzeichen einer Infektion auf.
 
Eine Infektion mit dem HI- Virus kann nur mit Hilfe eines HIV-Testsfestgestellt werden. Bestimmte STI sind unter Umständen schwierig zu entdecken, da sie keine  sichtbaren Reaktionen bewirken.
 
Bei den STI handelt es sich um mehr oder weniger ernsthafte Erkrankungen. Einige sind gutartig und können behandelt werden, je früher desto besser. Für andere wie HIV besteht bis bisher keine Heilungsmöglichkeit. Auch eine Hepatitis ist nach wie vor eine schwere Erkrankung.
Es gibt STI, die sich gegenseitig beeinflussen, das heisst eine STI begünstigt das Auftreten einer weiteren Infektion.
 
Was tun bei Verdacht auf eine STI?

  • Einen Arzt rasch aufsuchen. Ihre Heilungschance ist umso grösser, je rascher Sie reagieren.
  • Sich nicht durch Schamgefühle vom Arztbesuch abhalten lassen.
  • Sich nicht selbst behandeln, denn so unterdrücken Sie allenfalls nur die Symptome, ohne die Krankheit auszuheilen.

Ärztinnen und Ärzte sind an das Berufsgeheimnis gebunden und müssen die Vertraulichkeit wahren.