Wirtschaftliche Landesversorgung

Die Versorgung unseres Landes mit Lebensmitteln kann durch bestimmte Ereignisse wie Naturkatastrophen, bewaffnete Konflikte, Epidemien usw. beeinträchtigt werden. Erst wenn die Selbstregulierungskräfte des Marktes in einer landesweiten Krisensituation nicht mehr spielen, greift der Staat ein, indem er eine Lebensmittelrationierung verfügt.

Privathaushalte: der erste Warenkorb
Die Konsumentinnen und Konsumenten verfügen heute über eine grosse Lebensmittelauswahl: Die Regale in den Läden sind gefüllt mit allerlei Produkten aus allen möglichen Gegenden der Erde. Seit mehreren Jahrzehnten ist unser Land ausserdem von grösseren Krisen und Katastrophen verschont geblieben.

Warum sollte man also einen Haushaltvorrat anlegen? Einfach für den Fall der Fälle. Eine kleine Ecke im Keller oder in einem kühlen Raum reicht aus, um Grundvorräte zu lagern, die lange haltbar und energiereich sind. Im Krisenfall würden die folgenden, zumeist importierten Produkte, als erste rationiert werden.

Empfohlener Haushaltsvorrat pro Person und Monat:

  • Zucker :
    2500 g
  • Reis :
    1000 g (3 Monate)
  • Kaffee, Tee :
    500 g
  • Speiseöl und -fett :
    1 Liter / 1000 g
  • Butter :
    450 g
  • Kakao, Schokolade :
    500 g
  • Teigwaren :
    500 g
  • Getreideprodukte, Hülsenfrüchte
    500 g (2 Monate)
  • Seife, Waschmittel
    1200 g (2 Monate)

Jeder Haushalt sollte ausserdem über einen Ergänzungsvorrat verfügen: Käse, Fleisch-, Fisch, Frucht- und Gemüsekonserven, Brot, Schokolade, Beutelsuppen. Nicht vergessen darf man auch Getränke und Haushaltsartikel wie Zündhölzer, Kerzen, Batterien, WC-Papier, Notfallapotheke, Medikamente usw.