Lebenslauf

Wenn Sie sich für eine Stelle bewerben, dann ist es üblich, dem Arbeitgeber einen Lebenslauf zusammen mit einem Bewerbungsschreiben zu senden.
Der Lebenslauf dient einzig dazu, eine Einladung zum Anstellungsgespräch zu erhalten. Um dies zu erreichen, muss er die Aufmerksamkeit des Personalverantwortlichen auf sich ziehen, so dass er den Wunsch hat, Sie kennenzulernen.

  • Goldene Regeln für einen guten Lebenslauf
  • Wie verfasst man einen Lebenslauf

Goldene Regeln für einen guten Lebenslauf
Einen Lebenslauf zu verfassen ist ein heikles Unterfangen. Wenn Sie aber einige Regeln beachten, erhöhen Sie dadurch die Chancen, dass Ihr Bewerbungsdossier auf dem richtigen Stapel zu liegen kommt: dem, der Ihnen die Tür zu einem Anstellungsgespräch öffnet.

  • Der Lebenslauf ist maschinengeschrieben und nicht handgeschrieben. 
  • Er darf höchstens zwei Seiten umfassen (A4-Format). Idealerweise sollte er nicht länger als eine Seite sein.
  • Vermeiden Sie Orthografie- und Syntaxfehler. Ein einziger Fehler genügt, um dass Interesse des Arbeitgebers zu verlieren.
  • Seine Darstellung muss gepflegt sein: Flecken und Eselsohren sind zu vermeiden.
  • Er muss leicht lesbar sein: Der Arbeitgeber wendet in der Regel weniger als eine Minute für die Lektüre eines Lebenslaufs auf. Er muss deshalb klar und gut strukturiert sein (Titel und verschiedene Rubriken hervorheben). Lange Sätze und komplizierte Darstellungen vermeiden.
  • Seien Sie positiv: Heben Sie immer Ihre Qualitäten hervor und enthüllen Sie nicht Ihre Schwächen. Es ist unnötig anzugeben, dass Sie Englich beispielsweise nur mündlich, nicht aber schriftlich beherrschen. Die Angabe 'Englischkenntnisse' reicht aus.
  • Mogeln Sie nicht: Ihre Stärken hervorheben, bedeutet noch lange nicht, dass Sie mogeln sollen. Eine Lüge über Ihre Diplome oder ihre Berufserfahrung wird beim Vorstellungsgespräch rasch aufgedeckt werden.
  • Foto: Legen Sie nur ein Foto bei, wenn es ausdrücklich verlangt wird. In diesem Fall ist es die Mühe wert, die Dienste eines Berufsfotografen in Anspruch zu nehmen.


Wie verfasst man einen Lebenslauf?

Ein Lebenslauf enthält grundsätzlich folgende Informationen:

  • Persönliche Angaben: Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer, gegebenenfalls E-Mail, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit (Art der Aufenthaltsbewilligung für Ausländer), Zivilstand, Anzahl Kinder. 
  • Ausbildung: Stufe um Stufe, erwähnen Sie die erlangten Diplome (beim Höchsten beginnend), mit Angabe des Ausstellungsorts und des Jahres.
  • Berufserfahrung: Machen Sie es gleich mit Ihrer Berufserfahrung, geben Sie die Anfangs- und Enddaten an, den Namen und den Tätigkeitsbereich der Unternehmen, die ausgeübte Funktion mit einer kurzen Beschreibung der ausgeführten Arbeiten und Verantwortlichkeiten.
  • Sprachen: Geben Sie Ihre Muttersprache an sowie die anderen Sprachen, die Sie sprechen, mit einer Bewertung Ihrer Kenntnisse.
  • Informatik: Geben Sie Ihre Kompetenzen auf dem Gebiet an.
  • Ausserberufliche Tätigkeiten: Hobbies, Sport, Vereinsaktivitäten. Die Angabe Ihrer Tätigkeiten kann einen wertvollen Trumpf darstellen. Zum Beispiel Präsident eines Vereins zu sein, beweist Führungsgeist.