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Der Staatsrat und die Stadt Freiburg definieren die Kompetenzenteilung im Bereich Strasse neu
Der Staatsrat und die Stadt Freiburg haben beschlossen, die Kompetenzenteilung im Bereich Strasse neu festzulegen. Die Stadt Freiburg bleibt mit Ausnahme der Festlegung der Höchstgeschwindigkeiten dafür zuständig, Verkehrs- und Parkierverbote bzw. beschränkungen auf ihrem Gebiet zu erlassen. Bei kantonalen Projekten aber ist der Staat, vertreten durch das Tiefbauamt, zuständig. Mit dieser neuen Aufgabenteilung können die Verfahren besser koordiniert werden: Alle Beschwerden in diesen Bereichen werden von einer einzigen Instanz, dem Kantonsgericht, behandelt werden.
Die Kosten für den Bau einer Umfahrungsstrasse von Düdingen werden je nach Variante auf 156 bis 230 Millionen Franken geschätzt
Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) hat zwei Varianten für die Umfahrungsstrasse von Düdingen geprüft. Die Kosten für die erste Variante (die "oberirdische Variante"), die eine Länge von 3,5 Kilometern - davon 710 Meter unterirdisch - hat, werden auf 156 Millionen Franken geschätzt. Die zweite Variante (die "unterirdische Variante") hat dieselbe Gesamtlänge wie die erste. Bei der unterirdischen Variante verlaufen aber 1532 Meter unterirdisch. Die Kosten für diese Variante werden auf 230 Millionen Franken geschätzt.
Die Brücke über die Albeuve in Gruyères wird saniert und verstärkt
Die Bauarbeiten für die Sanierung der Brücke über die Albeuve beginnen morgen und werden 4 Monate dauern. Damit wird die Tragfähigkeit der Brücke auf den neusten Stand gebracht (namentlich für die 40-Tonnen-Fahrzeuge) und ihre Struktur dauerhaft gesichert. Die Brücke, die bei der letzten Kurve vor Moléson-Village gelegen ist, wird während der Bauarbeiten für den Verkehr vollständig geschlossen. Der Verkehr wird über die nahegelegene Brücke, die verstärkt werden wird, umgeleitet.
3. Auflage des Umweltberichts des Kantons Freiburg
Der Umweltbericht 2012 des Kantons Freiburg gibt Auskunft über die Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen des Umweltschutzes seit der Veröffentlichung des letzten Umweltberichts im Jahr 2006. In dieser Periode konnten zahlreiche Fortschritte erzielt werden. Der Kanton gab sich beispielsweise ein modernes Gesetz, um eine integrale Wasserwirtschaft zu verwirklichen. Es wurden auch bedeutende Kredite für den Lärmschutz gesprochen. Es bleibt jedoch noch viel zu tun.
Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) setzt den Entscheid zur Ortsdurchfahrt von Vuisternens-devant-Romont aus
Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) will erst dann einen Entscheid zur Sanierung des Bahnübergangs in Vuisternens-devant-Romont fällen, wenn der Staatsrat seinen Bericht zum Postulat "Mögliche Lösungen für das Problem der Kreuzungen von S-Bahn und Strassenverkehr", der im Herbst 2012 erwartet wird, vorgelegt hat. Die Frage der Umfahrungsstrasse ihrerseits wird im Rahmen der Studie behandelt, mit der die Bedürfnisse systematisch und auf dem gesamten Kantonsstrassennetz abgeklärt werden. Aufgrund dieser Studie, deren Ergebnisse 2013 vorliegen sollten, wird der Staatsrat die Prioritäten für den Bau der in grosser Zahl geforderten Umfahrungs- und Ersatzstrassen festlegen können. Dies wurde in Absprache mit den Gemeindebehörden von Vuisternens-devant-Romont, dem Oberamtmann des Glanebezirks und Grossrat Dominique Butty beschlossen.
Poyaprojekt: Ab dem 21. Mai 2012 wird der Verkehr über die neue Friedhofsallee umgeleitet.
Die ersten Verkehrsumleitungen im Sektor der St.-Leonhard-Sportanlagen erfolgen ab dem 21. Mai 2012. Dabei werden die Fahrzeuge über die neue Friedhofsallee geführt, bevor sie durch die neue SBB-Damm-Unterquerung bei der Festhalle zur Route de Grandfey und von dort zur Murtenstrasse gelangen. Die Website des Poyaprojekts (www.poya-bruecke.ch) gibt Auskunft über die Verkehrsführung während der verschiedenen Bauphasen. Die Kosten für das gesamte Poyaprojekt belaufen sich auf 189 683 814 Franken (Stand: Ende Dezember 2011), was einer Überschreitung der finanziellen Deckung von 8,24 % entspricht. Am 2. Juni findet ein Tag der offenen Türen statt.
Martin Tinguely und Serge Boschung, Leiter der Ämter für Mobilität und für Energie
Der Staatsrat hat die neuen Dienstchefs des Amts für Energie und des Amts für Mobilität ernannt. Martin Tinguely wird ab dem 1. Januar 2012 die Führung des neuen Amts für Mobilität übernehmen. Serge Boschung wird zum Dienstchef des Amts für Energie ernannt. Beide Personen kennen ihren Fachbereich sehr gut, da sie bereits im Amt für Verkehr und Energie Führungsposten einnahmen.
Die Verkehrsbelastungskarten 2010 liegen vor
Die Verkehrsbelastungskarten für die Freiburger Kantonsstrassen wurden mit den Zahlen von 2010 nachgeführt. Sie können online unter der Adresse http://www.fr.ch/spc/de/pub/dokumentation/verkehrsbelastung.htm eingesehen werden.
Poyaprojekt: Vergabe der Arbeiten für die St.-Leonhard-Unterführung für 40,6 Millionen Franken
Der Staatsrat hat die Bauarbeiten für die St.-Leonhard-Unterführung für 40,6 Millionen Franken an das Konsortium JPF Construction SA - Frutiger SA - InfraTunnel SA vergeben. Die Unterführung (Los C) ist das letzte grosse Los des Poyaprojekts. Die Rohbauarbeiten werden am 14. November 2011 beginnen. Der genaue Zeitpunkt der im zweiten Halbjahr 2014 vorgesehenen Übergabe an den Verkehr der H182 wird von der Fertigstellung der Unterführung abhängen.
Öffentliches Beschaffungswesen: Der Kanton erhöht die Schwellenwerte für das freihändige Verfahren
Der Staatsrat beschloss, die Schwellenwerte für freihändige Vergaben von Bauarbeiten (Bauneben- und Bauhauptgewerbe) am 1. Oktober anzuheben. Neu kann ein Auftrag nach dem freihändigen Verfahren vergeben werden, wenn er bei Bauaufträgen für den Ausbau unter 150 000 Franken (bisher: 100 000 Franken) und bei Bauaufträgen für den Rohbau unter 300 000 Franken (bisher: 150 000 Franken) liegt. Diese neuen Schwellenwerte entsprechen den in der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB) definierten Werten. Mit dieser Anpassung wird der Kanton einfacher öffentliche Beschaffungen durchführen können.
Verbot von Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern
Das Tiefbauamt erlässt ein allgemeines Verbot für Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern. Das Verbot tritt am Sonntag, 18. Juli 2010 in Kraft. Es betrifft sämtliche Gewässer des Kantons mit Ausnahme der Saane, des Broyekanals, des Grand Canals sowie des Schiffenen-, Murten- und Neuenburgersees.
