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Nationaler Zukunftstag in Freiburg

Am 14. November begleiten Mädchen und Jungen ihre Eltern einen Tag lang bei der Arbeit und entdecken das vielfältige Berufsleben. Zahlreiche Spezial-programme bieten Mädchen praktische Einblicke in die Bereiche Bau, Technik und Informatik und Jungen in die Bereiche Betreuung, Pflege und Pädagogik.

Nach wie vor beschränken sich Mädchen und Knaben bei der Berufswahl auf wenige geschlechtstypische Berufe. Denn sie lassen sich bei der Berufswahl stärker durch klassische Rollenbilder beeinflussen als durch ihre persönlichen Interessen und Talente. Ihre Vorstellungen von Berufen sind oft einseitig geprägt und stimmen nicht mit der Realität überein.

Der Zukunftstag motiviert Schulkinder der 5. Klasse bis 2. Oberstufe, mutige Schritte in unbe-kannte Berufe zu wagen und lädt sie ein, den Arbeitstag mit einer erwachsenen Be-zugsperson zu verbringen oder an einem spannenden Spezialprojekt teilzunehmen.

Spezialprojekte eröffnen Perspektiven
Unter dem Titel "Mädchen-Technik-los", "Mädchen-Informatik-los!", "Mädchen-bauen-los!" und für Knaben "Ein Tag als Profibetreuer", "Ein Tag als Profipfleger" oder "Abenteuer Schule geben" verbringen junge Menschen gruppenweise den Tag mit Fachpersonen, welche sie an die jeweiligen Berufe heranführen und ihre Fragen beantworten.

Projektpartner 2013: Freiburgischer Baumeisterverband, Hochschule für Technik und Architek-tur, Lehrwerkstätte, Gewerbliche und Industrielle Berufsfachschule, Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg, Couture-Lehratelier der Gewerblichen und Industriellen Berufsfachschule, Hochschule für Soziales - Gesundheit, Fachhochschule Freiburg für Soziale Arbeit, Hochschule für Gesundheit, Curaviva, des Weiteren die Freiburger Kinder-Krippen "Petits Poucets", "Mosaïque", "Pérollino", "Reformierte Krippe", dann "Les Canetons" Estavayer-le-Lac, "Les Petits Lions" Attalens, "Les Dauphins", Villars-sur-Glâne und das "Zauberschlössli" Tafers.

Der Nationale Zukunftstag ist ein Kooperationsprojekt zwischen Schule, Arbeitswelt und Elternhaus. Die Jugendlichen entdecken so Berufe, an die sie bei der Berufswahl vielleicht nicht sofort denken. Ausserdem haben sie so die Möglichkeit, die geschlechtsspezifischen Vorurteile, mit denen ihre Berufsvorstellungen oft behaftet sind, zu überwinden.

www.bef-gfb.ch / Gleichstellung in der Bildung

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