News

Der Staatsrat gratuliert Isabelle Chassot zu ihrer Ernennung als Direktorin des Bundesamts für Kultur

Der Staatsrat freut sich über die Ernennung von Isabelle Chassot zur Direktorin des Bundesamts für Kultur (BAK). Auch wenn er ihren Weggang bedauert, ist er glücklich über die Vertretung des Kantons in einer Schlüsselstelle der Bundesverwaltung. Er würdigt insbesondere den Werdegang von Isabelle Chassot in den zwölf Jahren als Mitglied der Regierung.

Der Freiburger Staatsrat wurde heute von Isabelle Chassot selbst darüber informiert, dass Sie vom Bundesrat per 1. November zur Direktorin des BAK ernannt wurde. Die Regierung bedauert ihren Weggang sehr. Die Erziehungs-, Kultur- und Sportdirektorin hat unseren Kanton und die Schweizer Bildungslandschaft durch ihre Tätigkeit geprägt.
Isabelle Chassot verteidigte erfolgreich zahlreiche Gesetzes- und Dekretsentwürfe, insbesondere die Einführung des zweiten Kindergartenjahrs, die Einführung des dritten Studienjahrs in der Humanmedizin, den Beitritt des Kantons zur Westschweizer Schulvereinbarung, den Beitritt des Kantons zur interkantonalen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik (Sonderpädagogik-Konkordat), das Sportgesetz und das Gesetz über Stipendien und Studiendarlehen sowie den Erwerb der Klinik Garcia als Standort für das Adolphe Merkle Institut für Nanowissenschaften. Die Stiftung für Forschung und Entwicklung der Mehrsprachigkeit des Staates Freiburg, Trägerin des Instituts für Mehrsprachigkeit, wurde im Jahr 2010 vom Bund zum nationalen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit ernannt.
Im Laufe ihrer verschiedenen Amtszeiten an der Spitze der EKSD, für die sie jeweils mit glänzenden Ergebnissen gewählt wurde, engagierte sich Isabelle Chassot mit viel Herzblut und erfolgreich auf verschiedenen Ebenen, darunter insbesondere: die Massnahmen zur Förderung verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler, das Erarbeiten eines klaren Konzepts für die Leistungsbeurteilung der Schülerinnen und Schüler, die Aktualisierung der Gesetzgebung über die Schul- und Berufsberatung, die Überarbeitung der Grundsätze und Modalitäten der Subventionierung von Schulbauten, die Subventionierung regionaler Aufführungssäle und Sporthallen im gesamten Kanton sowie der Sportanlagen St. Leonhard oder die Einrichtung kultureller Schaffenspartnerschaften.
Auf politischer Ebene konnte Isabelle Chassot mehrere bedeutende Wahlerfolge verzeichnen, darunter die Abstimmung vom 18. Mai 2003 zugunsten der Schaffung und Inbetriebnahme des neuen Interkantonalen Gymnasiums der Broye, die Abstimmung vom 8. Februar 2009 zugunsten des Dekrets zur finanziellen Unterstützung der Einführung dieses zweiten Kindergartenjahres oder weiter die Abstimmung vom 7. März 2010, die den Beitritt des Kantons Freiburg zur Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) markierte und gegen den das Referendum ergriffen worden war.
Auf Bundesebene sind die Kompetenzen und die Arbeit von Isabelle Chassot auch weitgehend anerkannt, insbesondere in der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), der sie seit 2006 vorsteht.
Der Staatsrat freut sich über die Vertretung des Kantons Freiburg in einer Schlüsselstelle der Bundesverwaltung. Er gratuliert Isabelle Chassot herzlich und wünscht ihr viel Erfolg bei der Erfüllung ihrer neuen Aufgaben beim Bundesamt für Kultur. Er ist überzeugt, dass sie die grossen Herausforderungen, die auf sie warten, erfolgreich bewältigen wird.
Die Mitglieder des Staatsrats bedauern den Weggang einer sehr geschätzten Kollegin, freuen sich aber auf die weitere Zusammenarbeit mit Isabelle Chassot bis Ende Oktober 2013.
Aufgrund dieser Ernennung wird eine Ersatzwahl in den Staatsrat organisiert, die im Herbst stattfinden wird. Der Staatsrat wird den genauen Zeitplan unverzüglich beschliessen.