Definitionen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit wie folgt:
 
Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit oder Gebrechen.
 
Das Gesundheitsgesetz des Kantons Freiburg (1999) und das Reglement über Gesundheitsförderung und Prävention definieren die Gesundheitsförderung und Prävention (2004) wie folgt :

Die Gesundheitsförderung bezweckt die Verbesserung des Gesundheitszustandes der Einzelpersonen und der Gesamtbevölkerung. Sie zielt fortlaufend auf die Förderung von Lebensgewohnheiten und Lebensbedingungen hin, die der Gesundheit zuträglich sind.

Die Prävention hat zum Ziel, Erkrankungen und Unfälle zu verhüten und ihre Zahl und Schwere zu vermindern. Sie umfasst zudem die Massnahmen zur Abschwächung der Krankheits- und Unfallfolgen.
 

Organisation

Die Gesundheitsförderung und Prävention werden vom Gesundheitsgesetz von 1999 und in einem Reglement von 2004 über Gesundheitsförderung und Prävention definiert. Sie werden von der Delegierten für Suchtprävention und Gesundheitsförderung, dem Kantonsarzt und dem Vorsteher des Amtes für Gesundheit umgesetzt. Eine Kommission für Gesundheitsförderung und Prävention ist das beratende Organ des Staatsrats für Entscheide auf diesem Gebiet. Das diesbezügliche Vorgehen ist in einem kantonalen Plan für die Gesundheitsförderung und Prävention festgelegt.

Die wichtigsten vom Kanton unterstützten Projekte und die wichtigsten kantonalen Partner sind auf der Website des Amtes für Gesundheitverfügbar.

Prioritäten des Kantons

Die Prioritäten der Prävention und Gesundheitsförderung werden durch die kantonale Kommission für Gesundheitsförderung und Prävention im kantonalen Plan für Gesundheitsförderung und Prävention festgelegt. Die Ziele sind:

  • den verschiedenen Akteuren im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung auf den unterschiedlichen Ebenen einen gemeinsamen Bezugs- und Handlungsrahmen in einem bestimmten Zeitraum zu geben.
  • eine Grundlage für die Ausarbeitung der Budgets für die Gesundheitsförderung und Prävention sowie für die Formulierung der Mandate an die ausführenden Partner zu bieten.