Zusammensetzung und Aufgaben der Lehraufsichtskommissionen      

Die Lehraufsichtskommissionen setzen sich aus Organisationen der Arbeitswelt, welche paritätisch vertreten sind, und, wenn möglich, aus mindestens einer Lehrperson der Berufsfachschulen zusammen.
 
Sie haben das Ziel, die kantonale Behörde bei ihren Aufgaben zur Lehraufsicht zu unterstützen, gemäss Art. 47 BBiG. In diesem Rahmen haben sie folgende Aufgaben:

  • Sie geben dem Amt ein Gutachten ab über die Erteilung der Bildungsbewilligung
  • Sie besuchen wenn möglich jede lernende Person im 1. Ausbildungsjahr an ihrem Arbeitsplatz oder an den überbetrieblichen Kursen und erstellen einen Bericht (Lernende Person / Lehrbetrieb) zu Handen des Amtes und der kantonalen Kommission
  • Sie besuchen mindestens einmal im Jahr während dem ersten Bildungszyklus die Anbieter der Bildung in beruflicher Praxis, die über eine provisorische Bildungsbewilligung verfügen
  • Sie informieren das Amt über Probleme bei der Qualität der Ausbildung;
  • Sie arbeiten mit dem Amt zusammen, um Probleme von Lernenden oder Anbietern der Bildung in beruflicher Praxis zu lösen oder um Streitfälle zu schlichten, die sich aus dem Vollzug des Lehrvertrags ergeben.

Um eine Lehraufsichtskommission zu kontaktieren,konsultieren Sie die untenstehende Liste.

Die Kantonale Wegleitung, in Kraft seit dem 1. September 2011, ergibt sich aus der kantonalen Gesetzgebung und erläutert die genauen Aufgaben der Lehraufsichtskommissionen. Einige Änderungen und Ergänzungen wurden in den kantonalen Weisungen angebracht – Erklärungen.

Die Lehraufsichtskommissionen werden vom Amt für ihre Arbeit mittels Pauschalen entschädigt.

Download

  • Liste der Kontaktpersonen für die Lehraufsichtskommissionen

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