Qualifikationsverfahren ist der Oberbegriff für alle Verfahren, mit denen festgestellt wird, ob eine Person über die in der jeweiligen Bildungsverordnung festgelegten Kompetenzen verfügt.  

Eidgenössisches Berufsattest EBA
Die 2-jährige berufliche Grundbildung führt zu einem eidgenössischen Berufsattest (EBA). Diese Auszeichnung bestätigt klar definierte Qualifikationen für einen Standardberuf und erlaubt den Einstieg ins Berufsleben. Im Anschluss an die zweijährige Grundbildung besteht die Möglichkeit im entsprechenden Berufsfeld ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis zu erwerben.

Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ
Die 3- oder 4-jährige berufliche Grundbildung schliesst mit einem Qualifikationsverfahren ab (in der Regel mit Abschlussprüfungen). Dabei werden die im Berufsalltag erworbenen Berufsqualifikationen sowie die in der Berufsfachschule unterrichteten Berufskenntnisse und Allgemeinbildung geprüft. Das eidgenössiche Fähigkeitszeugnis ermöglicht den Zugang zu der höheren Berufsbildung (Sektor tertiär B).

Eidgenössische Berufsmaturität BMZ 
Die Berufsmaturität richtet sich an die Lernenden, die ihre berufliche Grundbildung ergänzen möchten, indem sie ihre Kenntnisse in der Allgemeinbildung vertiefen. Die Berufsmatura ermöglicht den Zutritt zu den Fachhochschulen. 

Referenzdokumente