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Stürme und Wald
Der Sturm Lothar eine Katastrophe für die Waldbewirtschafter
Am 26. und 27. Dezember 1999 wurde Europa vom Sturm Lothar heimgesucht. In den Wäldern Frankreichs, Deutschlands, Dänemarks und der Schweiz wurden Schäden von nie gekanntem Ausmass verursacht.
In der Schweiz, insbesondere im Mittelland, wurden nicht weniger als 13 Millionen Kubikmeter Holz geworfen. Im Vergleich zu ihrer gesamten Waldfläche sind die Kantone Nidwalden, Freiburg, Bern, Obwalden. Luzern, Zug, Aargau, Schwyz und Zürich am stärksten betroffen (hier betragen die Schäden mehr als drei Jahreserträge [10 für Nidwalden]).
Wenn wir einen Blick zurückwerfen, so ist der Sturm Lothar ein Jahrhundertereignis. In der Tat war bis anhin der Sturm Vivian von 1990 mit knapp fünf Millionen Kubikmetern das schadenreichste Sturmereignis des 20. Jahrhunderts.
Im Kanton Freiburg sind die Schäden beachtlich: 3'800 ha Wald wurden durch den Sturm geschädigt (ca. 10% der gesamten Waldfläche) und rund 1.4 Millionen Kubikmeter Holz sind angefallen (ca.7 durchschnittliche Jahreshiebsätze). Es wurde der gesamte Kanton betroffen, doch das Mittelland wurde besonders in Mitleidenschaft gezogen.
Informations annexes
Identitätskarte
Download
- Schadenerhebung, Januar 2000. PDF (1442 kb)
- Schlussbericht PDF (172 kb)
- Evolution des dégâts et de la stratégie cantonale (français) PDF (728 kb)
