Zielsetzungen - Freizeit und Erholung im Wald

Definition

  • Den Wald mit dem Ziel unterhalten und gestalten, dass er für die Bevölkerung ein Erholungsraum ist, im Sinne der nachhaltigen Entwicklung.

Prioritäre Ziele

  • Die zusätzlichen Kosten, die diese Massnahmen im öffentlichen Interesse verursachen, sind anerkannt; die Waldeigentümer werden entschädigt.
  • Die Funktion Freizeit und Erholung im Wald schadet den anderen Funktionen des Waldes nicht, und die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Nutzungen sind beigelegt.

Umsetzung und Koordination

  • Die Massnahmen zur Verbesserung der Erholungsfunktion des Waldes werden durch die Waldeigentümer umgesetzt.
  • Die territorialen Organe des Amts (Forstkreise, Forstreviere) übernehmen Beratungs-, Informations- und Begleitfunktionen und lancieren Projekte.
  • Es ist eine Koordination mit dem SpA und dem BRPA erforderlich.

Kritische Faktoren

  • Finanzielle Unterstützung für die Umsetzung. Subventionen existieren nur auf Kantonsebene. Diese Beiträge sind wichtig, damit die Qualität der Erholungsfunktion in genutzten Wäldern gewährleistet werden kann. Sie reicht nicht aus, um die Massnahmen zu finanzieren, doch sie ist eine Beteiligung an den Mehrkosten, die die Erholungsfunktion des Waldes verursacht.
  • Zielkonflikte. Die Zunahme an « Nutzergruppen » kann das Risiko erhöhen, dass es zwischen den Nutzergruppen, den Waldeigentümern und der Qualität des Lebensraums für Fauna und Flora zu Interessenskonflikten kommt.