Zielsetzungen - Biologische Vielfalt im Wald

Definition

  • Die Vielfalt der Waldökosysteme und deren Funktion als Lebensraum für Flora und Fauna fördern.

Prioritäre Ziele

  • Die Artenvielfalt (Fauna und Flora) im Wald bleibt erhalten oder nimmt zu.
  • Waldflächen von hohem ökologischem Wert oder mit einer wichtigen Funktion für die Biodiversität sind bekannt und erfasst; eine angemessene Bewirtschaftung dieser Flächen ist gewährleistet.
  • In den Voralpen ist ein grosses Waldreservat von mindestens 500 ha in Planung; es werden entweder Verträge mit den Waldeigentümern abgeschlossen oder Flächen durch den Staat erworben.

Umsetzung und Koordination

  • Die Waldeigentümer führen Massnahmen zugunsten der Biodiversität durch.
  • Die territorialen Organe des Amts (Forstkreise, Forstreviere) übernehmen Beratungs-, Informations- und Begleitfunktionen und lancieren Projekte.
  • Mit einem naturnahen Waldbau wird die Wirkung der ökologischen Vernetzung gefördert.
  • Innerhalb des WaldA enge Zusammenarbeit mit dem Produkt terrestrische Fauna und Jagd.
  • Je nach Ort und Art des Projekts ist eine Koordination mit beispielsweise dem BNLS oder dem LwA vonnöten.

Kritische Faktoren

  • Finanzielle Unterstützung für die Umsetzung. Für die Waldeigentümer ist entscheidend, ob sie bei der Umsetzung angemessen subventioniert werden. Die Unterstützung, die der Bund dem Kanton im Rahmen der Programmvereinbarungen zur Verfügung stellt, ermöglicht nur eine partielle Realisierung der Ziele.
  • Für das Umsetzen eines naturnahen Waldbaus sind besondere Kenntnisse erforderlich (Beratung der Waldeigentümer durch den Forstdienst und Beizug von Spezialisten für die Ausführung der Arbeiten).
  • Die Biodiversität beschränkt sich nicht auf den Wald; in diesem Sinne ist eine enge Zusammenarbeit mit dem BNLS und dem LwA unabdingbar.