Navigation principale.
- Homepage WALDA
- Aktuelles
- Unsere Wälder
- Über uns
- Wald
-
Naturgefahren
Navigation secondaire de Naturgefahren
- Fauna
- Nützliche Informationen
- Pressemitteilungen
- Links
- Adressverzeichnis
Organisatorische Massnahmen
Förster bei der Geländebeobachtung in einem aktiven Rutschbereich (Plaffeien FR, 2005)
Organisatorische Massnahmen
Organisatorische Massnahmen sind ein Bestandteil der Gesamtstrategie zum Schutz vor Naturgefahren. Erweisen sich technische Schutzmassnahmen oder raumplanerische Handlungsmöglichkeiten als ungenügend, unverhältnismässig oder sogar als undurchführbar, können organisatorische Massnahmen entscheidend zur Verhinderung oder zur Reduktion von Risiken beitragen. Meist steht dabei die Vermeidung von Personenschäden im Vordergrund.
Dieser Kategorie zugeordnet sind z.B. automatische Alarmsysteme, Warn- und Überwachungsdienste, die Vorbereitung von Evakuationsplänen, die Evakuation von Personen aus Wohnhäusern und die Sperrung von Strassen oder Bahnlinien.
Das Amt und der Forstdienst beteiligt sich in erster Linie an der Einrichtung von Alarm-, Warn- und Überwachungssystemen. Zudem erlaubt die territoriale Präsenz von Förstern und anderen Fachleuten ebenfalls ein Mitwirken bei Beobachtungsaufgaben und Sofortmassnahmen. Denn auch automatische Systeme können das menschliche Auge und die Aufmerksamkeit von Personen im Gelände nicht ersetzen.
Sperrung einer Strasse im Lawinenwinter 1999, in diesem Beispiel allerdings erst nach dem Abgang der Lawine (Motélon FR)
Durch eine zunehmend risikobasierte Betrachtungsweise von Naturgefahren gewinnen organisatorische Massnahmen immer stärker an Bedeutung. Ausserdem sind sie häufig kostengünstiger als aufwendige Schutzbauten. Bei einem integralen Risikomanagement wird aber eine Kombination von Schutzbauten, Schutzwaldpflege, raumplanerischen und organisatorischen Massnahmen als sinnvolle Lösung angesehen.
