Navigation principale.
- Homepage WALDA
- Aktuelles
- Unsere Wälder
- Über uns
- Wald
-
Naturgefahren
Navigation secondaire de Naturgefahren
- Fauna
- Nützliche Informationen
- Pressemitteilungen
- Links
- Adressverzeichnis
Gefahrenbeurteilung
Elemente der Gefahrenbeurteilung
Qualitativ gute Grundlagen sind notwendig für den angepassten Umgang mit Naturgefahren. Insbesondere in der Raumplanung werden für die bauliche Entwicklung Weichen gestellt, welche auf Jahrzehnte oder gar auf Jahrhunderte hinaus entweder Probleme schaffen oder verhindern können.
Beispiel einer Gefahrenhinweiskarte. Hier wird nur das mögliche Vorhandensein einer Gefahr aufgezeigt, nicht aber deren Wichtigkeit.
Gefahrenhinweiskarte
Gefahrenhinweiskarten geben eine flächendeckende Übersicht über das Vorhandensein von Naturgefahren. Unwesentlich ist hier, ob die Gefahr bedeutend ist oder nicht. Grundsätzlich werden nur zwei Gebiete unterschieden:
- Rosa: Hinweisgebiet, Gefahr vorhanden (Gefahrenstufe nicht beurteilt)
- Weiss: Gemäss aktuellem Wissensstand keine Gefahren vorhanden
Beispiel einer Gefahrenkarte mit der Unterscheidung nach Gefahrenstufe. „Erhebliche Gefährdung“ (rot) bedeutet grundsätzlich, dass im Rahmen der Umsetzung Gefahrenkarten in die Raumplanung ein Bauverbot vorzusehen ist.
Gefahrenkarte
Detaillierte Gefahrenkarten mit Ansprache der Gefahrenstufe werden dort gemacht, wo grössere Schadenspotenziale bereits vorhanden sind oder allenfalls später entstehen könnten. Es werden drei Gefahrenstufen unterschieden:
- Rot: Erhebliche Gefährdung
- Blau: Mittlere Gefährdung
- Gelb: Geringe Gefährdung
Zusätzlich zu diesen Stufen wird oft auch eine so genannte „Restgefährdung“ ausgewiesen. Gefahrenkarten erlauben aber nur sehr bedingte Aussagen über eigentliche Risiken.
Beispiel einer Erfassung (Überschwemmung, blau markiert)
Ereigniskataster SorMe
Ein weiterer Baustein ist der Ereigniskataster. Hier werden bedeutende Naturereignisse erfasst. Seit 1998 steht allen Kantonen eine zentrale Datenbank (StorMe) beim Bund zur Verfügung, die gesamtschweizerisch eine einheitliche Erfassung von Ereignissen garantieren soll.
Zurzeit sind im Kanton Freiburg etwa 430 Ereignisse dokumentiert, jährlich kommen etwa 10 - 30 Ereignisse hinzu. Das erste erfasste Ereignis ist aus dem Jahr 1271 überliefert.
Aus Aufwandgründen werden nicht sämtliche Vorfälle erfasst, sondern nur solche, welche bestimmte Kriterien erfüllen. Im Ereigniskataster sind also bei weitem nicht alle Ereignisse oder Probleme mit Naturgefahren dokumentiert.
Neben dem Ereigniskataster, der Gefahrenkarten und Gefahrenhinweiskarten werden bei der Gefahrenbeurteilung noch andere Elemente verwendet wie z.B. Interventionskarten, Risikokarten und Intensitätskarten.
Informations annexes
Identitätskarte
Download
- Kartierung der Naturgefahren - Mittelland - Pflichtenheft PDF (2308 kb)
- Gefahrenkarte Voralpen: Kurzfassung der Erläuterungen PDF (56 kb)
- Gefahrenhinweiskarte Mittelland: erläuternder Bericht PDF (131 kb)
- StorMe: erläuternder Bericht PDF (184 kb)
