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Um meinen ökologischen Fussabdruck zu verringern, reduziere ich meinen Fleischkonsum (Menge und/oder Anzahl Mahlzeiten pro Woche)

Nehmen Sie am Wettbewerb teil und gewinnen Sie ein Abonnement an "Unser Biokorb" für ein Jahr oder andere Preise. Es finden mehrere Ziehungen bis August 2018 statt. Eine Kampagne des AfU für eine verantwortungsbewusste Ernährung zum Schutz der Umwelt

Indem wir Fleisch massvoll konsumieren und die Mengen gemäss Ernährungsempfehlungen (2 bis 3 Portionen à 100 bis 120 Gramm pro Woche, einschliesslich Geflügel und Wurstwaren) senken, verringern wir die ernährungsbedingte Umweltbelastung um 20 bis 40%.

Die durch Fleisch verursachte Belastung ist hauptsächlich den massiven Futtermittelimporten wie etwa Sojaschrot aus Brasilien zuzuschreiben. Dort nimmt der Anbau von Sojabohnen stark zu und ist ein Hauptgrund für Waldrodungen und Treibhausgasemissionen. Weltweit wird ein Drittel des Kulturlandes für die Tierfutterproduktion genutzt, obwohl es doch direkt der Ernährung von Menschen dienen könnte. Weltweit hat sich der Fleischkonsum in 20 Jahren verdoppelt. Im Durchschnitt benötigt eine Kalorie tierischen Ursprungs dreimal mehr graue Energie als eine pflanzliche Kalorie.

Indem wir unseren Konsum von Hülsenfrüchten steigern (Proteinzufuhr), verfolgen wir eine Ernährungsweise, die der Umwelt zugutekommt; denn der Anbau von Hülsenfrüchten bindet Luftstickstoff im Boden. Dadurch lässt sich der Einsatz von synthetischen und biologischen Betriebsmitteln reduzieren, deren Produktion viel fossile Energie erfordert und einen hohen Ausstoss von Treibhausgasen verursacht.

Weniger und besser essen!

Aus ökologischer Sicht ist es besser, Schweizer Fleisch zu essen, doch gibt es nicht genug Edelstücke aus Schweizer Herkunft (Filet, Entrecôte), um die Nachfrage zu befriedigen. Helfen Sie mit, Fleischimporte zu vermeiden, indem Sie auch Rezepte mit Schmor- und Bratstücken (Siedfleisch, Haxe, Brust usw.) ausprobieren.

Eine bewusste Ernährung zum Schutz der Umwelt

Unsere Entscheidungen im Bereich der Ernährung haben reelle und direkte Auswirkungen auf die Umwelt. Die nachfolgenden Zahlen zeigen, wie gross das Potenzial ist:

  • In der Schweiz landen 30% der Nahrungsmittel im Abfall.
  • Lebensmitteltransporte per Flugzeug benötigen 30-mal mehr Energie als per Lastwagen.
  • 80% der Verpackungsabfälle sind Lebensmittelverpackungen, mehrheitlich für Getränke.

Nachhaltige Einkaufsliste

Mit der richtigen Einkaufsliste können wir die Umweltbelastung um 50% verringern. Wie weit wir das Potenzial ausschöpfen, können wir selbst nach unseren Vorlieben, Wünschen und den Zwängen, denen wir unterworfen sind, bestimmen. Besonders vorteilhaft sind unter anderem:

  • lokale und saisonale Produkte;
  • mehr Gemüse und proteinreiche Hülsenfrüchte, weniger Fleisch;
  • Fisch aus nachhaltiger Zucht (ASC), aus nachhaltiger Fischerei (MSC) oder Bio-Fische;
  • alte und vielfältige Früchte-, Obst- und Getreidesorten;
  • ungenormtes Gemüse (gross, klein, unförmig);
  • Frischprodukte statt tiefgekühlte oder tiefgefrorene Erzeugnisse;
  • nach Möglichkeit Produkte ohne Verpackungsmaterial;
  • Beschränkung beim Einkaufen und Kochen auf die benötigte Menge.

Auskünfte: www.fr.ch/ernaehrung

Wettbwerb: http://www.fr.ch/sen/de/pub/ernaehrung/wettbewerb.htm

Meine Einkaufsliste zum Schutz der Umwelt: http://www.fr.ch/sen/files/pdf94/alimentation_liste_courses_de.pdf

Stop der Verschwendung! Eine Kampagne des Schweizer Fleisch-Fachverbands:
http://www.fr.ch/sen/files/pdf95/campagne_upsv_de.pdf