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Für weite Gebiete des Kantons Freiburg, die nicht unter dem direkten Einfluss von Strassen oder Industrieanlagen stehen, wird der Immissionsgrenzwert für Stickstoffdioxid eingehalten. Im Gegensatz dazu überschreiten die Immissionen in den regionalen Zentren und der Agglomeration Freiburg, die unter hohen Verkehrsmengen und ungünstigen Ausbreitungsbedingungen leiden, den Grenzwert deutlich. Dies sind die Schlussfolgerungen des Berichtes 2010 der Stickstoffdioxidmessungen mit Passivsammlern.
Stickstoffdioxid (NO2) ist ein giftiges Gas mit einem scharfen Geruch. Es handelt sich um einen so genannten sekundären Schadstoff. Er bildet sich aus Stickstoffmonoxid (NO), welches vorwiegend aus der Verbrennung fossiler Energieträger stammt, in einer chemischen Reaktion mit einem oxidierenden Gas, vor allem Ozon (O3).
Die Emissionen von Stickoxiden stammen grösstenteils vom Verkehr und von Maschinen. Der Anteil der Verkehrsemissionen hat seit Einführung des Katalysators abgenommen.
Die höchsten Konzentrationen von Stickstoffdioxid und Stickstoffmonoxid werden in Strassennähe gemessen. Die maximalen Jahresmittelwerte von Stickstoffdioxid betragen in Stadtzentren über 40 µg/m3; in Agglomerationen liegt die Schadstoffkonzentration zwischen 20 und 40 µg/m3 und in ländlichen Gebieten unter 20 µg/m3.
Der Immissionsgrenzwert für das Jahresmittel beträgt 30 µg/m3.
Sie können den Bericht mit den Messresultaten bis Ende 2010 hier herunterladen.
Der nächste Bericht der Stickstoffdioxidmessungen mit Passivsammlern wird im Frühjahr 2013 erscheinen.
