Das Umweltrecht ist komplex, vielfältig und betrifft die unterschiedlichsten Bereiche: Gewässerbewirtschaftung, Luftreinhaltung, Lärmschutz, belastete Standorte, Abfallbewirtschaftung, Vorbeugung von Störfällen, Bodenschutz usw. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Die Umsetzung dieses Rechts kann nur mithilfe der Gemeinden erfolgen. So stellt sich für die Gemeinderätinnen und –räte sowie für die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltungen die Frage, wie sie sich in diesem Paragrafendschungel zurechtfinden sollen. Wie verschafft man sich einen Überblick? Wie kann man seine Verantwortung wahrnehmen, ohne während Stunden und Stunden Gesetzestexte gewälzt zu haben? Wie kann/muss man konkret vorgehen?

Um auf diese Fragen eine pragmatische und praxisorientierte Antwort zu geben, hat das Amt für Umwelt (AfU) eine Aufstellung mit den wichtigsten Aufgaben gemacht, die das Bundes- und kantonale Recht im Bereich des Umweltschutzes den Gemeinden übertragen. Jedes Thema wird in dieser Aufstellung nach demselben Muster behandelt: Zuerst werden die Zuständigkeiten der Gemeinden und die wichtigsten rechtlichen Grundlagen aufgezählt und anschliessend wird erklärt, was die Gemeinde konkret unternehmen kann.

Wir hoffen, dass wir damit die Arbeit der Gemeinden erleichtern können und dass sich daraus ein fruchtbarer Erfahrungsaustausch ergeben wird.

Chemische und technologische Risiken

Chemische und technologische Risiken

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