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Die Betriebsbewilligung für die Kompostierungsanlage Le Gibloux wird nicht erneuert
Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) beschloss die provisorische Betriebsbewilligung für die Kompostierungsanlage Le Gibloux, wegen wiederkehrender Betriebsprobleme und der Nichterfüllung der in der Bewilligung gestellten Bedingungen, nicht zu erneuern. Gegen diesen Entscheid hat der Betreiber der Kompostierungsanlage am 20. Januar 2012 eine Beschwerde beim Kantonsgericht eingereicht.
Weisungen über das Ausbringen von Hofdünger und die Zwischenlagerung von Mist zur Vorbeugung von Gewässerverschmutzungen
Der Kanton Freiburg verfolgt seine Politik zur Prävention der Gewässerverschmutzung weiter und verabschiedet Weisungen über das Ausbringen von Hofdünger und die Zwischenlagerung von Mist. Diese Weisungen, mit denen das Bundesrecht konkretisiert wird, treten formell am kommenden 1. September für die Winterperiode 2012-2013 in Kraft.
Alle Informationen über die Luftschadstoffentwicklung seit 1989 im Kanton Freiburg
Feinstaub, Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid: Das Amt für Umwelt hat auf seiner Internetseite alle seine Schadstoffmessungen seit dem Jahr 1989 veröffentlicht. Auf der Webseite können ebenfalls aktuelle Schadstoffdaten sowie Empfehlungen für die Verbesserung der Luftqualität abgerufen werden.
Das Altlastgesetzt tritt am 1. Januar 2012 in Kraft ein
Das am 7. September 2011 vom Grossen Rat angenommene Gesetz über belastete Standorte (AltlastG) wird am 1. Januar in Kraft treten.
Feinstaub aus Holzheizungen: Standortbestimmung zum Stand der Technik
16% der schweizerischen Feinstaubemissionen stammen aus Holzheizungen. Diese Emissionen gefährden die Gesundheit und müssen gesenkt werden. Am 8. und 9. November 2011 luden das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und Cercl'Air zu einer gemeinsamen Tagung nach Ittigen (BE) ein, um eine Standortbestimmung über Staubfilter für kleine Holzheizungen vorzunehmen und den Vollzug der Gesetzgebung über Holzfeuerungen zu erörtern.
Ganz sachte dosieren! Eine Informationskampagne zur Verhinderung von Mikroverunreinigungen in unseren Gewässern
"energie-umwelt.ch", die Informationsplattform der kantonalen Fachstellen für Energie und Umwelt, lanciert eine Kampagne "Ganz sachte dosieren!" zur Verhinderung von Mikroverunreinigungen in unseren Gewässern.
Asphaltgranulat: Informationen zuhanden der Waldbesitzer und Landschaftbetriebe
Bei Erneuerungsarbeiten von Strassen und Plätzen fällt oft bituminöses Fräsgut an. Eine zweckmässige Wiederverwertung dieses Materials hat Vorrang gegenüber einer Lagerung in Deponien, aber sie muss umweltgerecht sein. Das Amt für Wald, Wild und Fischerei, das Amt für Umwelt und das Amt für Landwirtschaft haben zuhanden der Waldbesitzer und Landwirtschaftsbetriebe Vorschriften erlassen, damit diese Asphaltgranulate korrekt eingesetzt werden und keine umweltschädliche Auswirkungen verursachen.
Keine Feuchttücher in die Toiletten…
Jeden Tag werden viele Feuchttücher in die Toiletten geworfen. Sie verstopfen die Kanalisation und die Pumpstationen und beeinträchtigen in hohem Masse den Abfluss und die Reinigung der Schmutzabwässer. Feuchttücher sind weder biologisch abbaubar noch recyclebar. Sie gehören nach Gebrauch in den Müll.
Erste Erfolgskontrolle für den Massnahmenplan Luftreinhaltung
Die Konzentration gewisser Luftschadstoffe hat im Kanton Freiburg abgenommen, aber die Belastung ist vielfach noch zu hoch. Dies geht aus der ersten Erfolgskontrolle für den Massnahmenplan Luftreinhaltung hervor. Drei Jahre nach seinem Inkrafttreten entspricht die Umsetzung der technischen Massnahmen der vorgesehenen Planung; grosse Anstrengungen müssen in den nächsten Jahren aber noch erbracht werden, um die Ziele zu erreichen.
Luftreinhaltung: Stickstoffdioxidmessungen mit Passivsammlern, Bericht 2010
Für weite Gebiete des Kantons Freiburg, die nicht unter dem direkten Einfluss von Strassen oder Industrieanlagen stehen, wird der Immissionsgrenzwert für Stickstoffdioxid eingehalten. Im Gegensatz dazu überschreiten die Immissionen in den regionalen Zentren und der Agglomeration Freiburg, die unter hohen Verkehrsmengen und ungünstigen Ausbreitungsbedingungen leiden, den Grenzwert deutlich. Dies sind die Schlussfolgerungen des Berichtes 2010 der Stickstoffdioxidmessungen mit Passivsammlern.
Der Staatsrat hat das Gewässerreglement (GewR) beschlossen
In seiner Sitzung vom 21. Juni 2011 hat der Staatsrat das Ausführungsreglement zum Gewässergesetz beschlossen. Dieses am 1. Januar 2011 inkraftgetretene Gesetz sieht eine umfassende Gewässerbewirtschaftung im Rahmen von Einzugsgebieten vor und wird es ermöglichen, die Ressource Wasser langfristig zu erhalten und gegen Naturgefahren anzugehen.
