Ab dem 1. Januar 2017:

  • Verstärkung des kantonalen Förderprogramms im Energiebereich
  • Änderung des Verfahrens für Förderanträge.

Verstärkung der Fördermassnahmen

  • Für die Gebäudesanierung wurde eine Finanzhilfe pro Bauteil eingeführt. Damit wird das Gebäudeprogramm fortgesetzt, das seit 2010 auf Bundesebene läuft. Daneben gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten für die Gebäudesanierung (nicht kumulierbar): die Verbesserung der GEAK-Energieeffizienzklasse (schrittweise Sanierung, Art. 35 EnR) und die Gesamtsanierung mit Minergie-Zertifikat  (Gesamtsanierung, Art. 36 EnR).
  • Gebäudetechnik (Heizung und Wassererwärmung): Die Bedingung, dass eine Finanzhilfe nur dann gewährt wird, wenn eine fossile Energiequelle oder eine Elektroheizung ersetzt wird, bleibt bestehen. Die Beträge und Modalitäten der Finanzhilfen wurden für einzelne Massnahmen dieses Bereichs und insbesondere zugunsten von Wärmepumpen verstärkt.
  • Anschluss an ein Fernwärmenetz: In diesem Bereich wurde im EnR eine Neuerung eingeführt. Künftig wird der Anschluss an ein bestehendes Fernwärmenetz bei Ersatz einer fossilen Energiequelle oder einer Elektroheizung durch eine erneuerbare Energie gefördert. Diese Massnahme sollte der Entwicklung von Wärmenetzen im Kanton Vorschub leisten.

Neues Verfahren für Förderanträge:

Ab dem 3. Januar 2017 müssen alle Gesuche um Förderbeiträge "online" mit den entsprechenden Formularen gestellt werden. Ab diesem Datum werden die bisher gültigen Formulare nicht mehr akzeptiert.