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Die Unternehmen haben die Weiterbildungskurse im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz besucht, die der Kanton aufgestellt hat, und sind somit auf dem neusten Stand.

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Minergie-P-Label

MINERGIE-P® bedingt ein eigenständiges, am niedrigen Energieverbrauch orientiertes Gebäudekonzept. Als ungenügend erweist sich insbesondere, das Projekt eines Niedrigenergie- oder eines MINERGIE® -Hauses mit einer zusätzlichen Wärmedämmschicht einzupacken. Ein Haus, das den sehr strengen Anforderungen von MINERGIE-P® genügen soll, ist als Gesamtsystem und in allen seinen Teilen konsequent auf dieses Ziel hin geplant, gebaut und im Betrieb optimiert. Der neue Standard MINERGIE-P® stellt hohe Anforderungen an das Komfortangebot, die Wirtschaftlichkeit und die Ästhetik. Zum erforderlichen Komfort gehört namentlich auch eine gute und einfache Bedienbarkeit des Gebäudes, beziehungsweise der technischen Einrichtungen.

Die folgenden fünf Anforderungen müssen eingehalten werden:

  1. Spezifischer Wärmeleistungsbedarf
  2. Heizwärmebedarf
  3. Gewichtete Energiekennzahl
  4. Luftdichtigkeit der Gebäudehülle
  5. Haushaltgeräte

Der MINERGIE-P®-Standard soll einen noch niedrigeren Energieverbrauch anstreben als der MINERGIE® -Standard. MINERGIE-P® gilt für die folgenden Gebäudekategorien:

I Mehrfamilienhaus 
II Einfamilienhaus
III Verwaltungsgebäude

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Holzheizung

Holz ist ein erneuerbarer und einheimischer Energieträger, der in unserem Land und insbesondere in unserem Kanton nicht genügend genutzt wird. Im Kanton Freiburg ist ungefähr 60% der Waldfläche (23'000 Hektaren) im Besitz öffentlich-rechtlicher Körperschaften und 40% sind private Wälder.

Die erhöhte Nutzung von Holzenergie ermöglicht eine rationellere Waldbewirtschaftung, stärkt die Erholungsfunktion des Waldes, sichert Arbeitsplätze in der Region und reduziert die Abhängigkeit von Ländern, die fossile Energieträger produzieren.

Alle Bedingungen, die eingehalten werden müssen, sowie die Höhe der Förderbeiträge sind auf dem Gesuchsformular aufgeführt.

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Gesuchsformular AfE  02.2015
Beilagen zum Gesuchsformular AfE  02.2015
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Thermische Solaranlagen

Egal wo ein Gebäude steht, die Sonne versorgt es stets mit einer gewissen Energiemenge. Obwohl bestimmte Regionen benachteiligt scheinen, haben Messungen ergeben, dass die Unterschiede bei der Sonneneinstrahlung nicht extrem gross sind (maximal 30%).

Bei Einfamilienhäusern kann mit Sonnenenergie etwa 60% des jährlichen Energiebedarfs für die Wassererwärmung gedeckt werden. Solaranlagen zum Vorwärmen des Warmwassers in Mehrfamilienhäusern decken 30 bis 50% des jährlichen Energiebedarfs. Thermische Solaranlagen können insbesondere in der Zwischensaison ebenfalls zum Heizen verwendet werden.

Alle Bedingungen, die eingehalten werden müssen, sowie die Höhe der Förderbeiträge sind auf dem Gesuchsformular aufgeführt.

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Gesuchsformular AfE  02.2015
Richtlinie über die architektonische Integration von thermischen und photovoltaischen Solaranlagne AfE  10.2015
Verfahren    
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Wärmepumpe als Ersatz einer ortsfesten Elektroheizung

Einer Studie des Bundesamts für Energie (BFE) zufolge, werden zurzeit jährlich 3 TWh Strom durch ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen verbraucht (mobile Elektroheizungen und Wärmepumpen nicht eingerechnet). Die Wassererwärmung mittels Elektroboiler verbraucht zusätzlich Dreiviertel dieser Strommenge (2,3 TWh). Wenn alle Elektroheizungen gleichzeitig in Betrieb wären, würden sie beinahe die gesamte Stromproduktion der drei Kernkraftwerke Beznau I, Beznau II und Mühleberg verbrauchen.

Dieses Programm fördert den Ersatz von Elektroheizungen durch Wärmepumpen in ganzjährig bewohnten Gebäuden.

Alle zu erfüllenden Bedingungen sowie die Höhe der Förderbeiträge sind auf dem Gesuchsformular aufgeführt. 

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Gesuchsformular AfE  02.2015
www.fws.ch Extern  
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Wärmepumpe als Ersatz mit fossiler Energie betriebenen Heizung

Dieses Programm fördert den Ersatz von Heizungen, die mit fossiler Energie betrieben werden, durch Wärmepumpen in ganzjährig bewohnten Gebäuden.

Alle zu erfüllenden Bedingungen sowie die Höhe der Förderbeiträge sind auf dem Gesuchsformular aufgeführt.
 

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Gesuchsformular AfE  02.2015
www.fws.ch Extern  
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Umwälzpumpen

Wo geheizt wird, sind auch Umwälzpumpen in Betrieb. Diese sorgen dafür, dass das erhitzte Wasser im Haus zirkuliert und die Heizkörper schön warm sind. Ältere Umwälzpumpen gehören aber auch oft zu den grössten Stromfressern im Haushalt. Ein Ersatz lohnt sich: Neue, hocheffiziente Geräte verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom.

Das Förderprogramm Umwälzpumpe + wird von ProKilowatt unter der strategischen Leitung des Bundesamts für Energie BFE angeboten. Ziel des Programms ist es, den Ersatz von alten Umwälzpumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern finanziell zu unterstützten.

Die Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern können bis am 31. Dezember 2017 einen Beitrag von 180 Franken erhalten, wenn sie ihre alte Umwälzpumpe durch eine neue ersetzen. Diese Massnahme ermöglicht es ihnen ferner, Stromkosten von 50 bis 80 Franken pro Jahr einzusparen.

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Gesuchsformular   11.2015
Merkblattfür Installateure   07.2016
Umwählzpumpe: wechslen, heizen, sparen   11.2015
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Informationen:

Amt für Energie, Bd de Pérolles 25, 1700 Freiburg, Tel. : 026 305 28 41, E-Mail: sde@fr.ch, www.fr.ch/afe

www.umwaelzpumpeplus.ch

Ersatz von Elektroboilern

Beiträge an neue Wassererwärmungsanlagen können gewährt werden, wenn:

  1. die Anlage einen Wassererwärmer vollständig ersetzt, der hauptsächlich über einen elektrischen Widerstand Wärme erzeugt, und
  2. die Anlage mit einer Wärmepumpe betrieben wird und das Gütesiegel der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz (FWS) trägt, oder
  3. die Anlage an eine der folgenden Heizungsanlagen angeschlossen ist: Holzheizkessel, Fernheizung, Wärmepumpe
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Gesuchsformular  AfE  02.2015
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Neue Wärmenetze zur Nutzung von Abwärme

Dieses Programm fördert neue Wärmenetze zur Nutzung von Abwärme.

Alle zu erfüllenden Bedingungen sowie die Höhe der Förderbeiträge sind auf dem Gesuchsformular aufgeführt.

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Gesuchsformular AfE  02.2015
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Gebäudesanierung

Die Energieeffizienz kann im Gebäudebereich und insbesondere bei bestehenden Bauten stark verbessert werden.
So verbraucht beispielsweise ein Miethaus aus den 70-er Jahren 3,5-mal mehr Energie als ein heute gebautes Haus. Die thermische Sanierung des Gebäudes aus den 70-er Jahren nach heutigen Standards erlaubt es, seinen Energieverbrauch um über die Hälfte zu reduzieren.
Deshalb gewährt der Kanton zusätzliche Beiträge zu den Förderbeiträgen des Bundes im Rahmen seines Gebäudeprogramms.

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KEV-Programm / Swissgrid

Der Bund hat bereits seit einigen Jahren ein Instrument eingeführt, das die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien fördert. Es handelt sich um eine Vergütung des Stroms, der von der geplanten Anlage ins Netz eingespeist wird (einmalige Vergütung und/oder kostendeckende Einspeisevergügung, je nach Leistung der Anlage).

Swissgrid, die unabhängige Übertragungsnetzbetreiberin auf nationaler Ebene, ist die Instanz, bei der alle neuen Projekte gemeldet werden müssen.

Verfahren

Weitere Informationen:

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