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Europäische Tage des Denkmals 2014

Die 21. Ausgabe der Europäischen Tage des Denkmals findet am 13. und 14. September 2014 statt und ist dem Thema "Zu Tisch" gewidmet. Auf dem Freiburger Menü stehen fünf Gerichte zur Auswahl, fünf "Appetitanreger", um den Kanton von Tafers über Freiburg, Vallon und Estavayer-le-Lac bis Bulle zu durchstreifen.

Pflaumen für die Komturei - Von Damaskus, wo die Kreuzritter 1148 eine Niederlage erlitten, brachten sie nur Pflaumenbäume nach Europa. Diese wurden sogar in den Freiburger Obstgärten und in denen der Johanniter angepflanzt. Der Besuch der Komturei und der Nebengebäude - ehemaliges Hospiz, Kirche und Kapelle mit Beinhaus - ist der Hauptgang eines Wochenendes, das der Esskultur und der Gastfreundschaft gewidmet ist. Die Gebäude stehen dem Publikum offen, und es werden mehrere geführte Rundgänge durch die ehemalige Komturei, die Kirche St. Johann und die St. Anna-Kapelle angeboten; diese Gebäude gehörten bis 1825 den Johannitern. Die Besucherinnen und Besucher können durch den ehemaligen Wohnsitz der Komture von Freiburg gehen und die weiblichen Listen entdecken, wie sie im 16. Jahrhundert in einem von Pierre d'Englisberg ausgestatteten Zimmer abgebildet wurden. Die Entwicklung der Mode wird in einem 1700 mit Malereien verzierten Gang, im Raucher- und im Spielzimmer der Offiziere der Zwischenkriegszeit und unter dem beeindruckenden Dachstuhl von 1697 ersichtlich. Die "Compagnie des Tours" sorgt mit einer Verkaufsbude, einer Taverne und einem Unterhaltungsprogramm für Kinder zum Thema Gerüche und Geschmäcker für eine mittelalterliche Atmosphäre. Thematisiert werden Kräuter, die in mittelalterlichen Arzneibüchern behandelt wurden, damit nicht vergessen wird, dass die Komturei Freiburg auch eine Wiese, einen Obstgarten und einen hinter hohen Mauern verborgenen Garten umfasste.

Am Tisch des Herrn und unter dem Letzten Abendmahl - Tafers - der Hauptort des Sensebezirks - hat dieses Jahr die Ehre, die Kirche St. Martin vorzustellen, als Zentrum einer ausgedehnten Pfarrei, deren Rechte von 1370 bis 1507 der Komturei St. Johann gehörten. Die Restaurierung dieser bedeutenden Kirche wurde soeben abgeschlossen und es bietet sich nun Gelegenheit, diese neu zu entdecken. Das Gebäude wurde 1787 nach Plänen des Verwalters der Staatsgebäude, Jean-Joseph de Werro, erbaut, wobei der alte gotische Chor und der achteckige Turm aus Tuffstein aus dem 13. Jahrhundert erhalten blieben.
Gastronomie in der Broye, von den Römern bis heute - Sitzend oder liegend, mit den Fingern oder Besteck: Welche Sitten herrschten an einer guten römische Tafel? Die Antwort finden Sie im Museum von Vallon! Zum Anker, zur gebratenen Katze, zur Rattaz, Chez Gardian: Welche waren die guten Adressen in Estavayer im 16. und 17. Jahrhundert? Die Antwort finden Sie zu Fuss und der Nase nach bei einem geführten Rundgang auf den Spuren der damaligen Gastronomen.
Marktstadt, Stadt der Herbergen und der guten Tafeln - Bulle ist seit dem Mittelalter Marktstadt inmitten einer blühenden Alpwirtschaft und zeigt sich als Stadt der heimischen Genüsse. Ihr Ruf spiegelt sich in der umfangreichen Geschichte der Wirtshausschilder wider. Das Greyerzer Museum bietet einen gastronomischen Rundgang zum (Wieder)Entdecken der historischen Hochburgen der Sinne an und lädt bei dieser Gelegenheit zum Degustieren von Kilbi-Spezialitäten ein.

Das Programm der Denkmaltage finden Sie hier: www.nike-kultur.ch

Ein ausführliches Programm zur Kommende ist als PDF verfügbar (Download).