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Die Blätter Stadt Freiburg, 7. Serie

Das Amt für Kulturgüter hat das Vergnügen, Ihnen seine neue Publikation, die siebte Serie der Fiches Ville de Fribourg, zu präsentieren.

Seit 2001 machen die Fiches Ville de Fribourg die Recherchen zu den gebauten Kulturgütern der Stadt bekannt, durch kurze, reich illustrierte Monographien und nun mit neuem Layout und in Farbe. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Archäologie, der Kantonsbibliothek, dem Staatsarchiv und dem Stadtarchiv enthüllt die neue Serie die Hintergründe und die Geschichte von acht Objekten: einem Ort für Konzerte, einem Zeuge der Industrialisierungsgeschichte, einer Kirche, dreier Häuser, eines Wohn-und Geschäftshauses und eines Baums.

  • 049/2007-13 Place Georges-Python 3 - Der Pavillon der Musik

Ein halbes Jahrhundert epischer Diskursionen ging voran um 1932 den Ort für Konzerte zu gestalten, der am wenigsten genutzt wird in der Stadt; übriges verleugnet durch seinen Initiator, die Landwehr! Der Bau des Pavillons der Musik zeigt die stets aktuellen städtischen Herausforderungen: die Demokratisierung des städtischen Raums einerseits und die Definierung eines Stadtzentrums andererseits.

  • 050/2007-13 Rue de la Neuveville 7 - Das Eishaus und die Keller der Brauerei Cardinal

Ein Blondes, ein Brünettes, Geschmäcker und Farben? Zu einer Zeit als der Wein aus Europa fast verschwand, etablierten die industriellen Brauereien das Blonde und neue Produktionsformen. Diese Revolution des Geschmacks wurde ermöglicht durch Eismaschinen und Eishäuser, wie das der Neustadt, das später ungenutzt wurde als Trockenraum für Leder, dann als Käsekeller und heute schliesslich zu Wohnungen.

  • 051/2007-13 Route Sainte-Thérèse 5-5A - Das Gemeindezentrum der Heiligen Theresa von Lisieux

Das Zweite Vatikanische Konzil scheint weit entfernt, aber die Kirche St. Theresa hat noch keine Falte bekommen und erscheint uns immer noch modern durch sein Konzept und seine Architektur. Ihre Schlichtheit und klare Architektur vermittelt seit 1966 das Ideal einer Kirche, die dem Glauben und der Liturgie dient.

  • 052/2007-13 Route des Daillettes 12 - Die Villa mit Mietwohnung von Arnold Demarta

Die explosive Stimmung um das staatliche Pulvermagazin in den Jahren nach 1900, verursacht durch die Lobby von Unternehmern und Architekten setzte die öffentliche Hand der Gemeinde unter Druck um das Gartenviertel der Daillettes zu bebauen. Das Tandem Demarta-Broillet biss sich die Zähne aus, jedoch nur der Gips-Unternehmer baute hier sein Haus - eine monumentale Werbung für die Technik des Sgraffito - bevor er nach Soissons zog.

  • 053/2007-13 Place de l'Hôtel-de-Ville / Rue du Pont-Muré - Die Murten-Linde

Linde oder Lorbeer? C'est la faute à Michaud. Murten und Marathon? C'est la faute à Voltaire! Geschichte oder Legende? C'est la faute à Dumas! Der symbolträchtigste Ort des Kantons, die Geschichte der Linde von Murten blühte wieder auf durch den Glanz der Mythen über den Gründer.

  • 054/2007-13 Rue de la Banque 3 - Wohn-und Geschäftshaus der Schweizerischen Volksbank

Zentraler Ort der Finanzgeschichte von Freiburg, Sitz der christlichen Gewerkschaft und schliesslich Nest für Studenten, die bereit sind die Welt bei einem Glas Bier neu zu erfinden; das Central hat seinen Platz und seine Geschichte im Viertel der grossen Einkaufshäuser zu seinem hundertsten Jubiläum gefunden.

  • 055/2007-13 Rue de la Samaritaine 16 - Das Haus des Gerbers und Händlers Ueli Reyff und seiner Frau Clara Studer

Es ist eins, der am häufigsten fotografierten Häuser der Stadt, mit dem Brunnen der Samariterin am Eingang. Es wurde von 1406 bis 1407 für einen Gerber gebaut, der auch Wirt, Leder- und Tuchhändler war, zu einer Zeit als Schafe noch Könige machten. Das Haus von Ueli Reyff und deiner Ehefrau Clara Studer ist eins von 26 Häusern in Freiburg, die durch ein Blendmasswerk geschmückt sind und Teil eines einzigartigen Ensembles spätgotischer Profanarchitektur von europäischer Bedeutung ist.

  • 056/2007-13 Rue de la Grand-Fontaine 31 - Das Haus der Maler Hacoult

Die Nummer 31, ein einfaches Haus, wurde im 13. Jahrhundert gebaut, im folgenden Jahrhundert umgebaut und in den 1940er Jahren in weiten Teilen neugebaut. Es war im 18. Jahrhundert das Familienhaus des Malers Hacoult, ungerechtfertigter Weise von der Freiburger Kunstgeschichte vergessen.

Preis der Serie: CHF 30.- (8 Blätter mit Mappe), Ausland CHF 40.-

Bestellung: auf unsere Website oder sbc@fr.ch