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Der letzte Band der Reihe "Kunstführer durch die Schweiz" ist erschienen - Eine Einladung, den Kanton Freiburg auf einer Kulturreise neu zu entdecken

Nach Band 4a, der die Kantone Jura, Berner Jura, Neuenburg, Waadt und Genf behandelt, widmet sich Band 4b der "Kunstführer durch die Schweiz" den zweisprachigen Kantonen Wallis und Freiburg. Das Werk lädt zur Entdeckung von Siedlungen, Stätten, Gebäuden und Kunstwerken ein, die die Freiburger Kulturlandschaft prägen. Gegliedert nach einzelnen Routen und Gemeinden ist das Werk in der Sprache der jeweiligen Region, auf Deutsch oder Französisch verfasst. Sie finden die neusten Erkenntnisse über die unumgänglichen Kulturgüter (Kirchen, Kapellen, Schlösser, Landsitze und Bürgerhäuser) aber auch neue und weniger bekannte Aspekte dieser Denkmäler (liturgisches Mobiliar, ländliche Architektur, Industriegebäude, Arbeitersiedlungen, Schulen, Mietshäuser aus dem 19. Jahrhundert und bedeutenden Bauten des 20. Jahrhunderts).

In einer einmaligen Überschau wird das Freiburger Kulturgut auf 393 Seiten vorgestellt. 2946 aufgeführte Objekte, davon 195 Kirchen, 284 Kapellen sowie 256 Landsitze und Schlösser zeugen von der Dynamik, der von den staatlichen Diensten durchgeführten Forschungsarbeit, die seit dem Erscheinen des letzten Kunstführers 1982 getätigt worden ist. Diese im Amt für Kulturgüter geleistete Teamarbeit fand ihren Abschluss in der von Aloys Lauper geleiteten Redaktionsarbeit. Geländebegehungen, an der der Autor sowie Carolina Kapsopoulos und Frédéric Arnaud teilgenommen haben, gingen ihr voraus. Die Fotos im Kunstführer wurden während der Arbeit vor Ort gemacht und sind Teil eines Fundus von 64'000 Bildern. Ivan Andrey, der Verantwortliche des Verzeichnisses der beweglichen Kulturgüter, ergänzte und korrigierte die Notizen über das sakrale Kulturgut sowie über das Kunstgewerbe. Daniel de Raemy, Redaktor der Kunstdenkmäler der Schweiz, erbrachte für die Redaktionsarbeit jegliche noch nicht veröffentlichte Informationen über die Stadt Estavayer-le-Lac. Stephan Gasser, Konservator am Museum für Kunst und Geschichte in Freiburg, nahm nach der Relektüre die Korrekturen der Datierung der gotischen Skulpturen vor. Laurence Césa-Mugny, Redaktorin beim Verzeichnis der unbeweglichen Kulturgüter, erstellte das Handwerker- und Künstlerverzeichnis und versah es mit zahlreichen Neueinträgen und Korrekturen. Alain Robiolio, ehemaliger Mitarbeiter beim Amt für Kulturgüter, konsultierte die Brandkataster zur Ergänzung der Informationen ländlicher Baukulturgüter. Der Archäologe Gilles Bourgarel, Sektorchef Mittelalter und Moderne im Amt für Archäologie des Kantons Freiburg, las und korrigierte die Texte über die Architektur des Mittelalters und lieferte zahlreiche, bisher unbekannte Informationen über die Stadt Freiburg. Ferdinand Pajor, Mitarbeiter beim Amt für Kulturgüter und jetziger Vizedirektor der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, verifizierte mit dem Manuskript in der Hand sämtliche Daten im Gelände. Marc-Henri Jordan las die Abschnitte über das Kunstgewerbe und ergänzte den Wissensstand mit zahlreichen, bisher unbekannten Informationen über Vorbilder in der Dekorationsmalerei. Hubertus von Gemmingen war zuständig für die Übersetzung der Texte der deutschsprachigen Gemeinden. Die wissenschaftliche Koordination sowie die Herausgabe des Werkes lag zunächst in den Händen von Catherine Courtiau und schließlich in den von Karina Queijo. Es verdankt viel seinem Vorgängerband, der 5. Auflage des Kunstführers durch die Schweiz (1982), einer Überarbeitung und Erweiterung durch Hermann Schöpfer, Jean-Pierre Anderegg, Etienne Chatton und Nott Caviezel.

Preis: 68.-
Für weitere Informationen: www.gsk.ch