Interinstitutionelle Zusammenarbeit IIZ

Was ist die IIZ?
Eine stetig wachsende Zahl von Personen ist gleichzeitig mit Arbeitslosigkeit und mit gesundheitlichen und sozialen Problemen konfrontiert, was ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt erschwert, sie in eine prekäre Situation versetzt und mit sozialem Ausschluss bedroht. Um diesen Personen zu helfen, hat der Kanton Freiburg eine interinstitutionelle Zusammenarbeit eingeführt.
Konkret bedeutet dies, dass die regionalen Arbeitsvermittlungszentren, die IV-Stelle und die regionalen Sozialdienste zusammenarbeiten und ihre Anstrengungen um eine rasche und dauerhafte Eingliederung der betroffenen Personen in den Arbeitsmarkt koordinieren. Die Leistungsempfängerinnen und –empfänger werden nicht mehr zwischen den Einrichtungen hin- und hergeschoben. Stattdessen beugen sich die Spezialisten gemeinsam über jeden Einzelfall, um die Situation abzuklären und nach einer geeigneten Lösung für die berufliche und soziale Wiedereingliederung zu finden. Die IIZ ist ein Instrument zur Lösung konkreter Probleme, indem sie die Koordination über die ganze Dauer der Betreuung verbessert, das heisst von der Abklärung der Situation bis zur Integration in den Arbeitsmarkt.
 
Die kantonale IIZ-Kommission
Für die Koordination der interinstitutionellen Zusammenarbeit hat der Staatsrat im April 2002 eine ständige kantonale Kommission errichtet. Im Sinne der Empfehlungen der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren (SODK) ist diese Kommission beauftragt, die IIZ auf kantonaler Ebene zu organisieren.

Kontaktpersonen

IIZ-Koordinator: Nicolas Dietrich, nicolas.dietrich@fr.ch, Tel. 026 305 52 25
Präsident der kantonalen IIZ-Kommission: Marco Lepori, marco.lepori@fr.oai.ch, Tel. 026 305 52 31
Für Sozialhilfe: Jean-Claude Simonet, MIS Koordinator SHG/MIS, Kantonales Sozialdienst, jean-claude.simonet@fr.ch, Tel. 026 305 29 92

Alle Informationen: www.iiz-freiburg.ch

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