24 Massnahmen zur Bewältigung der Krise

Einarbeitungszuschüsse für Jugendliche, Fonds zur Förderung der Innovation, Verbesserung der Strasseninfrastrukturen, Sonnenenergie (Photovoltaik), Schutz der Biotope, Revitalisierung der Alpwirtschaft: Der kantonale Ankurbelungsplan beinhaltet 24 Massnahmen, um den Auswirkungen der Krise zu begegnen. Akzente werden dabei auf die Jugendlichen, die Innovation, die Energie und die Landwirtschaft gesetzt.

Der mit 50 Millionen Franken dotierte Unterstützungsplan, der von der Freiburger Regierung am vergangenen 25. Mai vorgestellt worden ist, ergänzt die Massnahmen des Bundes. Er ist auch im Rahmen der Anstrengungen zu sehen, welche der Kanton schon zuvor zu Gunsten der Unternehmen und der Bevölkerung unternommen hat. Die positiven Auswirkungen des Plans, der seit dem vergangenen Juni in Kraft ist, werden mehrere Jahre spürbar sein.

Strategie ruht auf drei Achsen

Der Ankurbelungsplan ist auf drei Achsen ausgerichtet:

  1. Der Krise kurzfristig begegnen: 23 Millionen Franken sind vorgesehen, um einen weiteren Stellenabbau zu verhindern. Dank diesen Massnahmen wird die Wirtschaft mit unmittelbaren Investitionen unterstützt, und zwar in den Bereichen, in denen sie die grösste Wirkung zeitigen.
  2. Begleitung der betroffenen Personen, insbesondere der Jugendlichen: 13 Millionen Franken sind für die Linderung der Krisenauswirkungen vorgesehen, vor allem bei einem Verlust des Arbeitsplatzes.
  3. Langfristige Ankurbelung der Wirtschaft: 10 Millionen Franken gehen in die Verbesserung der Infrastrukturen und der Wettbewerbsfähigkeit, insbesonders im Rahmen der Niederlassung von innovativen Unternehmen.

Sechs Interventionsbereiche

Arbeitsmarkt, Weiterbildung und Unterstützung der Jugendlichen

  • Innovation
  • Infrastrukturen (Strassen, Gebäude und Bauten)
  • Energie
  • Öffentlicher Verkehr
  • Umwelt, Land- und Alpwirtschaft

Die 24 Massnahmen des Stabilisierungsplans sind in den verschiedenen angestrebten Zielen eingebunden. Gefördert werden sollen vor allem Zukunftsbereiche und eine nachhaltige Entwicklung.

6 Interventionsbereiche

Graphik, 6 Interventionsbereiche Graphik, 6 Interventionsbereiche