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Die Schrägseilbrücke mit der grössten Spannweite in der Schweiz
Das Projekt für die Poyabrücke, das den Wettbewerb gewonnen hat, ist im mittleren Teil als Schrägseilbrücke konzipiert und wurde bewusst in einer zeitgenössischen Architektur entworfen, in Anlehnung an die lange Hängebrücken-Tradition der Stadt Freiburg.
Ausgangspunkt ist die Kreuzung Bellevue auf der Schönbergseite, von dort führt die Poyabrücke auf 851,6 Metern Länge über die Saane und die Abwasserreinigungsanlage der Stadt, verlängert sich durch einen Tunnel (unter dem Palatinat-Park, der Grandfey-Strasse und dem SBB-Geleise) auf einer Länge von 272,15 Metern und findet schliesslich bei der jetzigen Untertagebauwerke, die neu angelegt wird, ihren Endpunkt.
Die Poyabrücke mit einer Spannweite von 196 Metern im mittleren Brückenabschnitt – was einen Schweizer Rekord bedeuten wird – besteht aus drei Fahrspuren für den motorisierten Verkehr; zwei Spuren in Richtung Schönberg und eine in Richtung Murtenstrasse. Diese Fahrbahnen können je nach Verkehrsaufkommen und dank einer entsprechenden Lichtsignalanlage abwechselnd freigegeben werden. Morgens können beispielsweise zwei Spuren vom Schönberg in Richtung Freiburg offen sein und abends zwei in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Auf der Stadtseite der Brücke ist eine 3,5 Meter breite Spur für Fussgänger und Fahrradfahrer reserviert. Diese Spur führt nicht in die Untertagebauwerke, sondern mündet in den Palatinat-Weg.
Die Untertagebauwerkeausfahrt öffnet sich zur Murtenstrasse hin, die von der Kreuzung Mettetlet (in der Nähe des Eisstadions) bis zur Verbindung mit der Autobahn A12 auf einer Länge von 830 Metern auf vier Fahrspuren ausgebaut wird.
Die gesamte Länge des Bauwerks mit Brücke, Tunnel und Strassenausbau beträgt 2770 Meter.
Die Poyabrücke in Zahlen
| Brückenlänge |
851,6 m
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| Gesamtbreite der Fahrbahnplatte |
19,25 m
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Mittlere Höhe der Fahrbahnplatte (über dem Saanetal) |
70 m
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| Zentrale Spannweite des Bauwerks |
196 m
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| Spannweite der seitlichen seilverspannten Felder |
86 m
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| Höhe der beiden im Boden verankerten Pylonen (70 m zwischen Saane und Fahrbahn / 40 m über der Fahrbahnoberfläche) |
110 m
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| Höhe der Schnutzbarrieren |
2,50 m
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| Gedeckter Abschnitt |
160 m
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Bauherr
Tiefbauamt
Wettbewerbsgewinner (Ingenieure)
GVH (P. Gorgé, A. Vaucher, B. Houriet), Brugger & Clément & Collaud, Zwahlen & Mayr, Schneider & Chablais
