Gewalt

Gewalt

Tipps

  • Lassen Sie sich nicht provozieren: Provozieren Sie aber auch nicht!
  • Reden Sie die betreffende Person mit „Sie“ an, damit Aussenstehende erkennen, dass Sie von einer unbekannten Person belästigt oder bedroht werden.
  • Verhindern Sie eine Eskalation! Greifen Sie das Gegenüber weder körperlich noch verbal an. Beschränken Sie sich immer auf Notwehr.
  • Halten Sie Distanz: Bleiben Sie ausserhalb der Schlag- und Trittweite.
  • Fordern Sie andere Menschen zu aktiver Mithilfe auf!
  • Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie die Heldin oder den Helden spielen und sich körperlich überlegenen Straftätern in den Weg stellen.
  • Rufen Sie die Polizei lieber zu früh als zu spät!


Häusliche Gewalt
Wissen oder ahnen Sie, dass in Ihrem Bekanntenkreis Gewalt geschieht?

Tipps

  • Haben Sie Mut. Unternehmen Sie etwas. Es ist  auf jeden Fall wichtig, dass Sie etwas tun. Rechtzeitiges Handeln kann lebensrettend sein.
  • Rufen Sie bei akuten Notsituationen die Polizei. Gefährden Sie sich nicht selbst, indem Sie sich einmischen.
  • Sprechen Sie das Opfer an, wenn Sie es allein antreffen. Nehmen Sie seine Aussagen ernst.
  • Sagen Sie dem Opfer, dass Gewalt im häuslichen Bereich kein persönliches Problem ist.
  • Bieten Sie persönliche Hilfe an, haben Sie aber auch Geduld, wenn Ihre Hilfsangebote vorerst abgelehnt werden.


Häusliche Gewalt
Haben Sie schon einmal einen Menschen geschlagen?

Tipps

  • Es gibt keine Entschuldigung für Gewalt – auch nicht im familiären Umfeld. Was Sie tun, ist strafbar. Nur Sie selbst können diesem Teufelskreis ein Ende setzen.
  • Suchen Sie sich Hilfe – bevor es zu spät ist.
  • Wenden Sie sich an eine Beratungsstelle für gewalttätige Männer.
  • Eine Liste finden Sie im Internet auf: www.skppsc.ch
  • Sprechen Sie mit Ihnen nahe stehenden Personen über Ihre Gefühle.
  • Überlegen Sie sich, was Sie das nächste Mal tun wollen, wenn Sie Aggressionen oder Ohnmacht spüren.
  • Verlassen Sie das Haus, wenn Sie merken, dass «es» wiederkommt. Machen Sie einen Spaziergang oder sprechen Sie mit einem Freund.
  • Suchen Sie Hilfe beim Hausarzt, einem Psychologen oder einer Beratungsstelle.


Häusliche Gewalt
Sind Sie von der Gewalt durch nahe stehende Menschen betroffen?

Tipps

  • Es gibt keinen Grund, der Gewalt rechtfertigt. Sie sind es wert, geliebt und geachtet zu werden.
  • Brechen Sie das Schweigen und holen Sie Hilfe.
  • Rufen Sie die Polizei, wenn Sie sich bedroht fühlen.
  • Erstatten Sie eine Strafanzeige.
  • Wenden Sie sich an eine kostenlose Beratungsstelle, wenn Sie ein Gespräch oder rechtliche, psychische oder materielle Unterstützung benötigen. Eine Übersicht finden Sie im Internet www.skppsc.ch.
  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern und sagen Sie ihnen, wie sie sich im Notfall verhalten sollen.

Weitere Informationen

  • Ihre Polizei hält für Sie die Broschüre „Stopp! Häusliche Gewalt“ bereit.
  • Sie finden alle nützlichen Informationen auch auf der Internetseite Ihrer Polizei, der Opferhilfestelle Ihres Kantons und der Schweizerischen Kriminalprävention www.skppsc.ch.


Jugend und Gewalt

Allgemeine Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte

  • Erkundigen Sie sich bei Ihrem Kind regelmässig nach seinem Alltag, also nach der Situation in der Schule oder in der Lehre usw.
  • Zeigen Sie Interesse an den Freundinnen und Freunden und am Freizeitverhalten Ihres Kindes.
  • Setzen Sie Grenzen, bestehen Sie auf gemeinsamen Vereinbarungen und Regeln im Zusammenleben.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld.
  • Achten Sie auf den Medienkonsum, das heisst auf die Zeit, die Ihr Kind vor dem Fernseher oder im Internet verbringt. Vereinbaren Sie Regeln zur Dauer des Medienkonsums.
  • Sprechen Sie regelmässig mit den Lehrerinnen und Lehrern Ihres Kindes oder mit seinen Ausbildern.
  • Informieren Sie sich in der Schule über Angebote der Schulberatung, der Elternbildung und der Unterstützung…
  • Nutzen Sie die Gelegenheit von Veranstaltungen, bei denen Sie andere Eltern kennenlernen können.
  • Hören Sie zu, wenn es von Gewalterfahrungen erzählt.

Weitere Informationen

  • Ihre Polizei hält für Sie die Broschüre „Jugend und Gewalt – Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte“ bereit.
  • Sie finden alle nützlichen Informationen auch auf der Internetseite Ihrer Polizei, der Opferhilfestelle Ihres Kantons und der Schweizerischen Kriminalprävention www.skppsc.ch.


Stalking

Tipps

  • Brechen Sie sofort jeglichen Kontakt mit dem Stalker ab. Teilen Sie ihm klar und unmissverständlich mit, dass Sie keinen Kontakt wünschen.
  • Dokumentieren Sie das unerwünschte Verhalten des Stalkers genau mit Ort und Datum. Handy-Mitteilungen, Nachrichten auf dem Anrufbeantworter oder E-Mails sollten Sie speichern.
  • Informieren Sie Ihr gesamtes Umfeld über die Stalking-Vorfälle.
  • Suchen Sie Unterstützung. Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens über Ihre Sorgen und Ängste.
  • Wenden Sie sich an eine Einrichtung, die Opfern hilft (Opferhilfe, Frauenhaus).
  • Rufen Sie in Notfällen die Polizei oder die Dargebotene Hand, Telefonnummer 143, an.
  • Machen Sie sich unsichtbar. Gehen Sie Begegnungen mit dem Stalker aus dem Weg
  • Eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten, kann hilfreich sein. Ein schnelles und konsequentes Einschreiten der Polizei zeigt oft Wirkung.