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Traditionnelle Abbaumethoden
Im Frühjahr fand jeweils der „Verkauf der Parzellen“ statt: Die Bewohner von Châtel-St-Denis teilten die Gebiete, auf denen Torf gewonnen werden konnte, unter sich auf, damit es genug für alle hatte. An gewissen Stellen wurde der Torf bis auf eine Tiefe von 2,5 Metern abgebaut. Nach dem Abbau schüttete die Gemeinde die Parzellen wieder auf.
Der Torfabbau ist mitverantwortlich für den Rückgang der Hochmoore, die sich früher über grosse Flächen erstreckten. Dazu muss man wissen, dass Hochmoore extrem langsam wachsen (1 mm pro Jahr). Dort wo also Torf bis auf eine Tiefe von 2,5 Metern abgebaut wurde, wurde Torf abgebaut, das 2500 Jahre gebraucht hatte, um diese Dicke zu erreichen. Mit andern Worten, Torf ist keine erneuerbare Energiequelle!
Torfgewinnung
Dort, wo heute das Stadium liegt, wurde vom 19. Jahrhundert bis Ende des zweiten Weltkriegs Torf gestochen, um damit die Häuser zu heizen.
Eisgewinnung
Das Eis des Lac de Lussy wurde für den Gebrauch in Gasthöfen abgebaut. Das Eis wurde während des Winters in Blöcke geschnitten und in einem Eislager gelagert. Ab Mai wurde das Eis dann den Restaurants zweimal pro Woche und zusammen mit den Getränken geliefert. Um 1956 herum wurde diese Tätigkeit eingestellt.
