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Moorlandschaften
Eine Moorlandschaft ist eine in besonderem Masse durch Moore geprägte, naturnahe Landschaft. Ihr moorfreier Teil steht zu den Mooren in enger ökologischer, visueller, kultureller oder geschichtlicher Beziehung. Beispiele dafür wären:
- Wälder
- Gewässer
- landwirtschaftlich genutzte Flächen
- geomorphologische Eigenheiten
- Baustil
- Zeugen der Moorbewirtschaftung (Streue- oder Torfstechhütten)
- Weiher
Einfluss des Menschen
Mit den Meliorationen und Gewässerkorrekturen, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts unternommen wurden, hat die Fläche der Moorlandschaften merklich abgenommen. Heute nehmen die nassen und feuchten Gründlandschaften nicht einmal mehr 10 % der damaligen Fläche ein.
Artenvielfalt
In den Moorlandschaften leben viele seltene und stark bedrohte Tierarten. Für viele dieser Arten sind die Moorbiotope ausschliesslicher oder hauptsächlicher Lebensraum.
Bundesinventar
Die Verordnung über den Schutz der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung trat am 1. Juli 1996 in Kraft. Im betreffenden Bundesinventar sind 4 Objekte auf dem Gebiet des Kantons Freiburg aufgelistet (siehe Karte des Kantons).
