News
Der Kanton Freiburg gibt sich ein Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz
Mit dem vom Staatsrat verabschiedeten Gesetzesentwurf wird eine Lücke in der kantonalen Gesetzgebung geschlossen und es wird eine gesetzliche Grundlage geschaffen für die schon seit Jahren getroffenen Massnahmen im Bereich des Natur- und Landschaftsschutzes. Der Gesetzentwurf verfolgt drei Hauptziele: Festlegung einer ganzheitlichen Politik für den Schutz, die Pflege und die Planung der Landschaften und Geotope; Fortführung der Bemühungen, um den Rückgang der Biodiversität in der Schweiz zu stoppen; sowie Verbesserung des Bewusstseins für Naturgüter. Ausserdem wird die Aufgabenteilung zwischen Staat und Gemeinden genauer festgelegt.
Armeeantenne auf dem Moléson: der Staatsrat und das VBS werden gemeinsam nach alternativen Lösungen suchen
Der Staatsrat nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) beschlossen hat, das Projekt mit sofortiger Wirkung zu suspendieren. Die Freiburger Kantonsbehörden und das VBS werden zusammenkommen, um mögliche Alternativen zum ursprünglichen Projekt zu diskutieren.
13 900 Amphibien dank Schutzaktion gerettet
Dank der 11 Schützzäune, die während der Amphibienwanderung von Anfang März bis Mitte April 2011 entlang verschiedener Freiburger Strasen aufgestellt wurden, konnten 13 900 Amphibien vor einem fast sicheren Tod gerettet werden. Rund hundert freiwillige Helferinnen und Helfer führten im Rahmen dieser Aktion mehr als 400 Kontrollen durch. Weil sich dieses Jahr noch mehr freiwillige Helferinnen und Helfer meldeten, konnte bei Villaraboud ein neuer Standort geschützt werden.
Mehr als 40 % der freiburger Waldfläche schützt gegen Naturgefahren
Die neue Kartierung der Schutzwälder weist eine Fläche von 17'800 ha aus, oder 42 % der Gesamtwaldfläche. Eine frühere Kartierung Ende der 90-iger Jahre schätzte die Fläche auf ca. 12'000 ha. Diese Aktualisierung war möglich dank dem Projekt „SilvaProtect", welches im Jahr 2005 vom Bund lanciert wurde. Der grösste Teil dieser Flächen schützt gegen Wildbach- und Murgangprozesse im Bereich der freiburger Voralpen.
Begegnung der Regierungen der Kantone Neuenburg und Freiburg
Die Staatsräte der Kantone Neuenburg und Freiburg haben sich am Montag, 20. Juni 2011, in Kerzers (FR) getroffen. Gemäss dem Beschluss, den sie an ihrer letzten Begegnung im November 2010 gefasst hatten, diskutierten die beiden Regierungen über den Stand der Dinge bei ihrer Zusammenarbeit und prüften bestehende und geplante gemeinsame Projekte der beiden Kantone.Sie haben die Modalitäten und Massnahmen zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit bei den zentralen Projekten beschlossen.
Einweihung des 11. Waldreservats des Kantons in Les Paccots
In Anwesenheit der Waldeigentümer und der Gemeindebehörden hat das Amt für Wald, Wild und Fischerei heute Morgen das Waldreservat "Les Preises - Le Barlattey - Goille au Cerf" oberhalb von Les Paccots eingeweiht. Mit einer Fläche von 82,6 ha ist es eines der grössten Waldreservate des Kantons Freiburg.
Schlussveranstaltung Renaturierungsfläche „Hinterem Horn“, Bellechasse
Am Freitag, den 3. Juni findet im Grossen Moos im Beisein von Staatsrat Pascal Corminboeuf die Schlussfeier für das Projekt „Hinterem Horn" statt. Damit finden die Arbeiten an der grössten Renaturierungsfläche im schweizerischen Mittelland, welche im UNO- Jahr des Biodiversität realisiert worden ist, ihren erfolgreichen Abschluss.
Extensiv und wenig intensiv genutzte Wiesen: der Schnittzeitpunkt wird unter gewissen Bedingungen vorverschoben
Aufgrund der aussergewöhnlichen Vegetationsentwicklung in diesem Frühling kann der Schnittzeitpunkt für extensiv und wenig intensiv genutzte Wiesen im Talgebiet, unter bestimmten Bedingungen, auf den 1. Juni 2011 vorverschoben werden. Der Entscheid wurde vom Amt für Landwirtschaft im Einvernehmen mit der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft gefällt.
Aktion zum Schutz der Amphibien entlang der Freiburger Strassen
Wie jedes Jahr werden auch diesen Frühling mehrere Tausend Frösche, Kröten und Molche den Wald, in welchem sie überwintert haben, in Richtung eines Teiches verlassen, um dort zu laichen. Wie jedes Jahr werden mehr als 60 freiwillige Helferinnen und Helfer während 2 Monaten den Am-phibien beim Überqueren der Strassen helfen.
Die Kapelle Rathvel in der Gemeinde Châtel-Saint-Denis muss bis 30. Juni 2011 versetzt
Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) gewährt dem Eigentümer der Kapelle Rathvel eine neue Frist. Er hat nun bis 30. Juni 2011 Zeit, um das Gebäude zu versetzen. Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion hiess eine letzte Fristverlängerung gut, denn bei der öffentlichen Auflage der Versetzung der Kapelle und der Änderung der Ortsplanung (OP), Sektor Rathvel, durch die Gemeinde Châtel-Saint-Denis wurde keine Einsprache eingelegt.
Aktion zum Schutz der Amphibien
Jeden Frühling werden mehrere Tausend Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) auf unseren Strassen überfahren. Auch dieses Jahr sind freiwillige Helferinnen und Helfer gefragt, um die Amphibien während ihrer Frühjahrswanderung vor dem sicheren Tod zu bewahren.
