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Kick-Off-Veranstaltung zur Umsetzung des Plans für die Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung

Im Mai 2016 hat der Staatsrat den Aktionsplan des Plans für die Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung (PGKV) genehmigt. Nun geht es darum, die 25 Massnahmen umzusetzen, um die strategischen Ziele zu erreichen. Eine Kick-Off-Veranstaltung dieser Umsetzung hat am 16. Februar 2017 stattgefunden.

Der Aktionsplan ist das Ergebnis eines breit angelegten, partizipativen Vorgehens innerhalb der Kantonsverwaltung. Nach einer Analyse der von den verschiedenen Parteien vorgebrachten Bedürfnisse, hat eine von Staatsrätin Anne-Claude Demierre angeleitete Arbeitsgruppe - bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aller Direktionen, des Amtes für Personal und Organisation (POA), des Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen (GFB), der Universität und der Hochschulen des Kantons Freiburg - 25 Massnahmen ausgearbeitet. Diese Massnahmen sollen der Sensibilisierung, der Information, der Bildung, der Beratung oder noch dem Austausch dienen.

Die Projektleitung des PGKV liegt in der Verantwortung des GFB. Die Kick-Off-Veranstaltung sollte die Personen versammeln, die Schlüsselfunktionen in der Umsetzung des Aktionsplans einnehmen. Dies sind insbesondere die Generalsekretärinnen und Generalsekretäre der Direktionen, die HR-Verantwortlichen der Fachstellen, die Mitglieder der Arbeitsgruppe, sowie die Direktion und die Abteilung Ausbildung und Entwicklung des Amtes für Personal und Organisation (POA). Weiter sind auch Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Gewerkschaften, Personalverbände und Kadervereinigungen eingeladen worden, sowie der Dienst Rotkäppchen des Freiburgischen Roten Kreuzes, dessen Angebot der Notfall-Kinderbetreuung im Massnahmenkatalog des PGKV enthalten ist.

Die Umsetzung des PGKV wird sich über die gesamte aktuelle Legislaturperiode (2017-2021) ausdehnen, und es ist vorauszusehen, dass das Vorhaben auch darüber hinaus weitergeführt werden soll. Denn es geht schliesslich darum, die Gleichstellung von Mann und Frau als festen Bestandteil der Personalpolitik des Staats Freiburg zu verankern, für die Mitarbeitenden stets attraktivere Arbeitsbedingungen bieten zu können, gut ausgebildetes Personal zu gewinnen und zu halten und so die Qualität und die gute Funktionsweise der Dienstleistungen zu gewährleisten.