Dioxinähnliche PCBs
Die PCB (polychlorierte Biphenyle) sind aromatische Chlorverbindungen (209 Kongenere). Es handelt sich um industriell hergestellte Verbindungen, die ab den 30er-Jahren wegen ihrer isolierenden Eigenschaften (elektrische Transformatoren) und ihrer chemischen und physikalischen Stabilität (Schneidöle, Tinte, Anstrichstoffe) verwendet wurden. Seit 1986 sind sie in der Schweiz vollständig verboten. Ein teilweises Verbot galt schon seit 1972. Bestimmte PCBs (12 Kongenere) mit toxikologischen Eigenschaften, die denjenigen der Dioxine entsprechen, werden dioxinähnliche PCBs genannt (cPCB oder PCB-DL).

Dioxine
Dioxine (polychlorierte Dibenzo-para-dioxine, PCDD) (75 Kongenere) und Furane  (polychlorierte Dibenzofurane, PCDF: 135 Kongenere) sind polyzyklische aromatische Chlorkohlenwasserstoffe. Sie treten im Verlauf thermischer Prozesse auf. Sie werden zu den  langlebigen organischen Schadstoffen gezählt (POPs). 17 Kongenere sind von toxikologischer Bedeutung.

Wichtige Anmerkung: Dioxinähnliche PCBs (cPCB) und Dioxine sind zwei verschiedene Substanzgruppen. Die analysierten Fische wiesen eine Überschreitung der Grenzwerte für cPCB auf. Bei den Analysen der Fische aus der Saane wurden keine Überschreitungen des Grenzwertes für Dioxin gefunden.