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Antwort des Staatsrats auf einen parlamentarischen Vorstoss
Mandat Jean-Denis Geinoz / Pierre-André Page / Pierre-Alain Clément / Pierre Mauron / Jean-Pierre Thürler / Nadine Gobet / Christiane Feldmann / Heinz Etter / Fritz Burkhalter / Stéphane Peiry
Deponie La Pila: Auswahlmöglichkeit für den Grossen Rat
Stand der Arbeiten am 23. Dezember 2011
Die Umsetzung der Vorbereitungsmassnahmen zur Sanierung der Deponie La Pila haben im Juli 2011 angefangen und werden voraussichtlich bis Ende 2012 andauern.
Die Ergebnisse der Fischanalysen vom März und April 2011 in der Ärgera und der Saane liegen vor
Die Fische, die im März 2011 aus der Ärgera (in der Nähe des Zusammenflusses mit der Saane) entnommen wurden, weisen - mit Ausnahme einer Forelle - einen cPCB-Gehalt auf, der über dem in der Schweiz geltenden Toleranzwert (8 pg/g) liegt. Flussaufwärts weisen alle Fische einen Gehalt auf, der darunter liegt.
Die Fische, die im April 2011 aus der Saane (unterhalb des Pérollessees) entnommen wurden, weisen cPCB-Gehalte von 4,5 bis 15,3 pg/g auf.
Die vorbereitenden Massnahmen für die Sanierung der Deponie La Pila werden öffentlich aufgelegt
Mit der Publikation im Amtsblatt vom 29. April 2011 startet die öffentliche Auflage der Vorbereitung für die Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila. Mit den vorbereitenden Massnahmen soll der Schadstoffeintrag in die Saane vor der eigentlichen Sanierung der ehemaligen Deponie begrenzt werden. Im Mai 2011 erfolgt der Umzug der Fahrenden, die derzeit in der Nähe der Deponie wohnen. Der neue Standort wurde vom Konsortium für die Sanierung der Deponie La Pila eingerichtet. Nach dem Umzug können die Arbeiten bei der Deponie beginnen.
Das Projekt zur Sanierung der Deponie La Pila wurde den betroffenen Dienststellen unterbreitet
Das Projekt zur Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila wurde den betroffenen Dienststellen zur Beurteilung vorgelegt. Aus heutiger Sicht lässt sich sagen, dass die Sanierungsmodalitäten vor einer Sanierungsverfügung des Staats detaillierter analysiert und allenfalls angepasst werden müssen. Um den Schadstoffeintrag in die Saane deutlich zu verringern, werden aller Voraussicht nach im Jahr 2011 Massnahmen zur Vorbereitung der Sanierung getroffen.
Stand der Arbeiten am 22. Dezember 2010
Die vorgezogenen Massnahmen zur Sanierung der alten Deponie La Pila werden im Laufe des Sommers 2011 beginnen, sobald die Fahrenden den sich momentan im Bau befindenden neuen Standplatz im Châtillon-Wald bezogen haben werden. Das allgemeine Sanierungsprogramm wird im ersten Trimester 2011 bekannt sein.
La Pila: Die Ergebnisse der Fischanalysen für die Saane und den Pérollessee liegen vor
Die Fische, die in den Monaten Mai, Juni und Juli 2010 unterhalb der ehemaligen Deponie La Pila aus der Saane entnommen wurden, weisen einen cPCB-Gehalt auf, der klar über dem in der Schweiz geltenden Toleranzwert liegt. Bei einigen Fischen überstieg der cPCB-Gehalt den Höchstwert, der bei den letzten Kampagnen gemessen worden war.
Umzug der Fahrenden von Hauterive: Einigung mit allen 19 Familien
Alle Familien, die derzeit in Hauterive weilen, haben die von der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion vorgeschlagene Vereinbarung unterzeichnet. Auch die Familien, die sich zuerst gegen die Vereinbarung ausgesprochen hatten, änderten ihre Meinung und akzeptieren nun die vom Kanton vorgeschlagene Entschädigung. Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion begrüsst diesen Entscheid, dank dem nun der Umzug der Fahrenden von Hauterive einer definitiven Regelung zugeführt werden kann. Die Vorbereitungen für die Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila können somit fristgerecht beginnen.
Umzug der Fahrenden von Hauterive: Einigung mit 14 Familien
Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion und 14 Familien, die derzeit in Hauterive weilen, einigten sich auf eine Lösung für ihren Umzug. Der Staat verpflichtet sich, jeder Familie eine einmalige Pauschalabgeltung für den Umzug zu entrichten, der wegen der anstehenden Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila unumgänglich ist. Diesen Familien wird gestützt auf Art und Zustand ihrer Einrichtungen zwischen 7000 und 30 000 Franken bezahlt, was einen Gesamtbetrag von 232 000 Franken ergibt. Im Gegenzug verpflichten sich die Mieterinnen und Mieter, ihre Wohnungen selber zum neuen Standort zu bringen und den heutigen Standort zu reinigen. 5 Familien waren mit der vom Staat vorgeschlagenen Lösung nicht einverstanden. Insbesondere verlangten sie eine Entschädigung von bis zu 50 000 Franken pro Wohnung.
Die Internetsites des Staates werden erneuert
Seit heute Morgen strahlen das Portal des Staates Freiburg und die 73 Internetsites der Kantonsverwaltung im Glanz des neuen Corporate Designs des Staates. Nicht nur das Erscheinungsbild, sondern die ganze Internetplattform wurde erneuert. Diese weist zudem verschiedene neue Funktionen auf: vereinfachte URL-Adressen, Spezialversion für Mobiltelefone, RSS-Fluss für sämtliche News. Besondere Massnahmen wurden getroffen, um Sehbehinderten und Blinden den Zugang zu den Internetsites des Staates zu ermöglichen. Und schliesslich wurde die thematische Suche verbessert.
Vorbereitungen für die Sanierung der Deponie La Pila
Die Massnahmen zur Vorbereitung der Sanierung werden derzeit geprüft und könnten gleichzeitig zur Ausarbeitung des Sanierungsdossiers umgesetzt werden. Mit den vorbereitenden Massnahmen soll der Schadstoffeintrag in die Saane begrenzt werden. Um die Sanierung der ehemaligen Deponie und die Umsiedlung der Fahrenden zu ermöglichen, wurde am 25. Juni 2010 eine Änderung des Ortsplans öffentlich aufgelegt.
