3. Bergmolch

Wissenschaftl. Name (lateinisch): Triturus alpestris

Italienischer Name: Tritone alpino

Französischer Name: Triton alpestre

Englischer Name: Alpine Newt




Länge der Erwachsenen: 8 bis 11 cm.

Farbe: Oberseite dunkelblaugrau. Unterseite gelb bis orange oder sogar rot. Bauch ungefleckt. Die Flanken dagegen sind schwarz gefleckt.

Kennzeichen: Gedrungener Körper, Schwanz seitlich abgeflacht. Männchen im Frühling in der Hochzeitstracht mit niedrigem, ungezacktem Rückenkamm.

Verhalten: Der Bergmolch verweilt von Ende Februar bis Mai in Tümpeln und Teichen (in grösserer Höhe bis Juni/Juli). Ausserhalb dieser Zeit lebt er an feuchten und kühlen Stellen in deren näheren Umgebung.

Nahrung: Insekten, Nacktschnecken, Spinnen.

Fortpflanzung: Aus den einzeln an Wasserpflanzen gehefteten Eiern (100 bis 200 pro Weibchen) schlüpfen nach einigen Wochen 7-8 mm lange Molchlarven. 3 bis 4 Monate später verwandeln sich die jetzt 4-5 cm langen Larven in kleine Bergmolche.

Winterruhe: Unter der Erde oder im Wasser während der kalten Wintermonate.

Lebensraum: Alle Arten von Klein- und Kleinstgewässern wie Waldtümpel und langsam fliessende Bäche, die nicht zu tief und etwas besonnt sind.

Im Kanton Freiburg: Praktisch überall verbreitet bis in eine Höhe von 1800 m (kommt in anderen Regionen sogar bis in eine Höhe von 2400 m vor).

Teilweise bedrohte Art: durch das Aussetzen von Fischen in Amphibienteiche und durch die Veränderung der Wasserqualität (zunehmende Versauerung) der Bergseen.