2. Feuersalamander

Wissenschaftl. Name (lateinisch): Salamandra salamandra (S. maculosa)

Italienischer Name: Salamandra pezzata

Französischer Name: Salamandre tachetée, S. terrestre

Englischer Name: European Salamander Spotted Salamander Fire Salamander




Länge der Erwachsenen: 18 bis 20 cm.

Farbe: Schwarz mit gelben bis orangen Flecken oder Bändern.

Kennzeichen: Glänzende Haut. Relativ kurzer runder Schwanz. Mit Drüsen hinter dem Kopf, die ein stark schleimhautreizendes Gift absondern.

Verhalten: Der Feuersalamander verbirgt sich mit Vorliebe in feuchten Löchern und Spalten, unter bemoosten Steinen oder unter liegenden Baumstämmen, aber immer in der Nähe eines Gewässers. Er verlässt sein Versteck hauptsächlich während feuchter Nächte, am Tage nur nach ergiebigen Regenfällen. Im Frühling findet man die Feuersalamander gelegentlich direkt in den Gewässern.

Nahrung: Nacktschnecken, Würmer, Insekten, Spinnen und Tausendfüssler.

Fortpflanzung: Das Weibchen setzt in Quellen, Stillwasserzonen von Waldbächen oder Tümpeln etwa 10 bis 35 Larven ab, die während des Geburtsvorganges aus ihren Eihüllen schlüpfen ("Ovoviviparie"). In höheren Lagen bringen die Feuersalamander bereits etwa 3 cm lange Larven zur Welt. Nach zwei bis drei Monaten verwandeln sich die Larven in etwa 6 cm lange landlebende Jungsalamander. (einige Tiere können 20 bis 25 Jahre alt werden).

Winterruhe: Häufig überwintern mehrere Tiere gemeinsam von Oktober bis März/April unter Moospolstern, Baumstrünken, in feuchten Höhlen oder Mäuselöchern.

Lebensraum: Feuchte Hanglagen, Wälder und Schluchten mit Quellen, Bäche und kühle, flache Tümpel.

Im Kanton Freiburg: Wenige bekannte Vorkommen, diese vor allem im Westen des Kantons. Möglicherweise wurde jedoch eine gewisse Anzahl weiterer Standorte bei den Untersuchungen übersehen. Der Feuersalamander steigt im Kanton Freiburg bis in eine Höhe von 950 m (sonst bis 1300 m).

Bedrohte Art: Durch fortschreitende Gewässerverschmutzung und die Entwässerung in den Wäldern.