1. Alpensalamander

Wissenschaftl. Name (lateinisch): Salamandra atra (S. nigra, S. alpestris)

Italienischer Name: Salamandra nera S. alpina

Französischer Name: Salamandre noire, S. alpestre

Englischer Name: Alpine Salamander, European black Salamander




Länge der Erwachsenen: ca. 12 cm.

Farbe: Einheitlich schwarz.

Kennzeichen: Glatte, glänzende Haut. Mit paarigen Giftdrüsen hinter dem Kopf. Entlang der Rumpfseiten verlaufen zwei deutliche Warzenreihen. Schwanz relativ kurz. Der Alpensalamander ist kaum je im Wasser anzutreffen.

Verhalten: Versteckte Lebensweise unter Steinen, vermodertem Holz oder Baumstrünken. Der Alpensalamander meidet die Trockenheit und verlässt seine Verstecke nur nachts oder nach Regenfällen.

Nahrung: Insekten, Spinnen, Nacktschnecken und Würmer.

Fortpflanzung: Alpensalamander sind echt lebendgebärend (vivipar). Die Entwicklung der Jungen vom befruchteten Ei bis zum fertigen Salamander geschieht im Leib der Mutter. Nach einer Entwicklungsdauer von zwei bis drei Jahren bringt das Alpensalamander-Weibchen zwei bis max. vier vollständig entwickelte, etwa 4 cm grosse Jungsalamander zur Welt.

Winterruhe: Von Oktober bis März oder April, je nach Höhe des Vorkommens.

Lebensraum: Eher feuchtere Bergweiden, Waldränder, bewaldete Tobel und Steinbrüche.

Im Kanton Freiburg: Die Art ist wahrscheinlich im gesamten Freiburger Voralpenraum bis in eine Höhe von 2200 m (evtl. sogar 2400 m) gut vertreten.

Wenig bis nicht bedrohte Art