15. Grasfrosch

Wissenschaftl. Name (lateinisch): Rana temporaria, (R. muta, R. fusca)

Italienischer Name: Rana rossa

Französischer Name: Grenouille rousse

Englischer Name: Common Frog

Brown Frog, Grass Frog




Länge der Erwachsenen: 8 bis 10 cm.

Farbe: Oberseite rötlich gelb bis braunschwarz, manchmal gräulich oder grünlich. Unterseite grau oder weisslich. Dunkelbrauner Schläfenfleck hinter dem Auge.

Kennzeichen: Körper eher gedrungen. Pupille waagrecht. Schnauze im Gegensatz zum Springfrosch nicht zugespitzt, sondern eher stark gerundet. Bewegt sich mit kleinen Sprüngen vorwärts.

Verhalten: Hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv. Nach Gewittern oft auch am Tage anzutreffen. Die erwachsenen Grasfrösche beginnen als erste Amphibien mit ihrer Laichwanderung, teilweise bereits noch vor Ende des vorhergehenden Jahres. Sogar im Winter, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt können manchmal Tiere bei der Laichwanderung beobachtet werden. Diese wird immer wieder durch Perioden der Winterruhe unterbrochen. Bereits im April kehren die Grasfrösche vom Laichgeschäft in ihre Landlebensräume zurück. Anders in den Bergen, hier bleiben die Lurche das ganze Jahr über in der Nähe des Wassers.

Nahrung: Gehäuse- und Nacktschnecken, Insekten und Würmer.

Fortpflanzung: Jedes Weibchen legt 1000 bis 3000 Eier in grossen Laichklumpen in die Flachwasserzonen des Laichgewässers. Die Kaulquappen schlüpfen nach 3 bis 4 Wochen. Drei Monate später verwandeln sich die Froschlarven in zirka 1 cm lange Fröschchen, die sich bald auf die Wanderung in die Lebensräume der Alttiere begeben.

Winterruhe: Nur kurze Zeit und oft während der Wanderung zum Laichplatz. Unter Baumstämmen oder in Mäuselöchern oder im Schlamm der Laichgewässer.

Stimme: Dumpfes Brummen oder Knurren nur sehr leise und kurze Zeit während der Laichperiode. Etwa "grruuk, grruuk, grruuk".

Lebensraum: Wälder und feuchte Wiesen, Ufer.

Im Kanton Freiburg: Überall vertreten. Häufigste Amphibienart des Kantons. Vorkommen bis 2200 m (andernorts sogar bis 2600 m).

Wenig bedrohte Art: Durch den Strassenverkehr immer wieder hohe Verluste.