13. Seefrosch

Wissenschaftl. Name (lateinisch): Rana ridibunda

Italienischer Name: Rana verde maggiore

Französischer Name: Grenouille rieuse

Englischer Name: Marsh Frog, Lake Frog




Länge der Erwachsenen: 10 bis 15 cm.

Farbe: Oberseite olivgrün bis bräunlich, gefleckt, teilweise mit hellem Rückenstreifen. Unterseite weisslich mit schmutzig grauer Marmorierung. Schenkel mit dunkelgrünen Querstreifen.

Kennzeichen: Haut auf dem Rücken warzig und rauh. Männchen mit zwei grauen, seitenständigen Schallblasen in der Backenregion.

Verhalten: Sowohl am Tag als auch Nachts aktiv. Das ganze Jahr über im und am Wasser. Erhascht seine Beute in gewaltigen Sprüngen. Aus ehemaligen Zuchten (Froschschenkel-Produktion) entkommene Tiere stellen aufgrund ihrer Grösse und Gefrässigkeit eine Bedrohung vieler anderer Amphibienarten dar.

Nahrung: Insekten, Würmer, kleine Amphibien und deren Larven, kleine Fische, junge Eidechsen und Mäuse.

Fortpflanzung: Die jeweils etwa 1000 Eier enthaltenden Laichballen sinken nach der Befruchtung zwischen Wasserpflanzen auf den Grund des Gewässers. Kurz vor der Metamorphose 3 bis 4 Monate später sind die Kaulquappen an die 6-8 cm lang. Mit drei Jahren sind die Jungfrösche geschlechtsreif.

Winterruhe: Von Ende Oktober bis Anfang April im Schlamm am Grund der Gewässer.

Stimme: Quakt sehr variabel, laut und weithin hörbar, oft bereits am späteren Vormittag, bis nach Mitternacht von Frühling (Hauptaktivitätszeit) bis in den Herbst hinein. Bildet manchmal riesige Chöre. Der Ruf klingt wie ein kräftiges Lachen: "oak", "ä..ä..ä..ä". Warnruf: "pink" oder "put".

Lebensraum: Wassergräben, Flüsse, Weiher und Seen mit reicher Ufervegetation.

Im Kanton Freiburg: Zur Zeit an den Ufern des Neuenburgersees und in der Gegend von Noréaz. Es besteht die Gefahr, dass sich der Seefrosch über das gesamte Kantonsgebiet unter 600 m ausbreitet und andere Amphibienarten verdrängt.

Bedroht viele andere Arten. Der Seefrosch war bei uns ursprünglich nicht heimisch.