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Isabelle Chassot ist seit 2002 Staatsrätin sowie Direktorin für Erziehung, Kultur und Sport. Sie wurde am 5. November 2006 wiedergewählt und präsidierte 2007 die Freiburger Regierung. 

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Freiburg (zweisprachiges Lizentiat 1988) erwarb Isabelle Chassot 1992 das Anwaltspatent. Danach war sie mehrere Jahre lang in juristischen Funktionen tätig (Gerichtsschreiberin, Assistentin beim Lehrstuhl für öffentliches Recht der Universität Freiburg, Anwältin), bevor sie Stabsaufgaben auf Regierungsebene übernahm. So war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (1995-1997), persönliche Mitarbeiterin von Bundesrat Arnold Koller (1997-1999) und dann von Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold (1999-2001). In dieser Zeit (1992-2001) sass sie auch im Grossen Rat des Kantons Freiburg und wirkte in verschiedenen Kommissionen, Vereinen und Stiftungen mit. 2001 wurde sie in den Staatsrat gewählt und trat ihr Amt in der Kantonsregierung am 1. Januar 2002 an. Seit dem 1. Juli 2006 ist sie zudem Präsidentin der EDK und wurde im Juni 2010 in diesem Amt bestätigt. 

In den beiden vergangenen Legislaturperioden (2002-2011) hat Isabelle Chassot in der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) Projekte in verschiedenen Bereichen realisiert: 

  • Massnahmen zur Förderung verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler
  • Erarbeiten eines klaren Konzepts für die Leistungsbeurteilung der Schülerinnen und Schüler
  • Verankerung und Stärkung der Schulleitung an den Primarschulen, insbesondere mit der Einsetzung von Schulleiterinnen und Schulleitern
  • Einführung eines zweiten Kindergartenjahres, Abstimmung vom 8. Februar 2009 über das Dekret zur finanziellen Unterstützung der Einführung dieses zweiten Jahres
  • Beitritt des Kantons Freiburg zur Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat, Abstimmung vom 7. März 2010)
  • Erarbeiten des Vorentwurfs für das neue Schulgesetz unter Berücksichtung der laufenden Initiativen zur kantonsübergreifenden Koordination, Vernehmlassung über diesen Vorentwurf
  • Förderung des Sprachenlernens mit der Erarbeitung eines Konzepts für den Sprachenunterricht 
  • Beteiligung von Deutschfreiburg am Projekt Passepartout (Sprachenunterricht)
  • Gründung der Stiftung für Forschung und Entwicklung der Mehrsprachigkeit des Staates Freiburg, Unterstützung des Instituts für Mehrsprachigkeit, das im Jahr 2010 vom Bund zum nationalen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit ernannt wurde
  • Einrichtung kultureller Schaffenspartnerschaften
  • Vereinbarungen über die kulturelle Zusammenarbeit mit der Region Elsass(2008 und 2011)
  • Umbau und Erweiterung der Gebäude des Konservatoriums
  •  Gründung eines Freiburger Kammerorchesters
  • Subventionierung regionaler Aufführungssäle (Châtel-St-Denis, La Tour-de-Trême, Villars-sur-Glâne, Romont, Freiburg (Equilibre)
  • Start der Arbeiten für einen Aus- und Umbau der Kantons- und Universitätsbibliothek (KUB)
  • Sportgesetz; Vorbereitung eines kantonalen Sportkonzepts
  • Subventionierung von Sporthallen im gesamten Kanton sowie der Sportanlagen St. Leonhard in Freiburg
  • Strukturelle Reorganisation der Freiburger Hochschulen
  • Bauvorhaben für einen gemeinsamen Standort der Fachhochschule Freiburg für Soziale Arbeit und der Hochschule Freiburg für Gesundheit
  • Einführung des dritten Studienjahrs in Medizin
  • Erwerb der Klinik Garcia als künftigen Standort für das Adolphe Merkle Institut für Nanowissenschaften
  • Überarbeitung der Grundsätze und Modalitäten der Subventionierung von Schulbauten
  • Schaffung und Inbetriebnahme des neuen Interkantonalen Gymnasiums der Broye (Abstimmung vom 18. Mai 2003)
  • Sicherung der Finanzierung für den Ausbau von Orientierungsschulen, den Aus- und Umbau des Kollegiums Gambach (Abstimmung vom 1. Februar 2008) sowie den geplanten Ausbau des Kollegiums des Südens
  • Aktualisierung der Gesetzgebung über die Schul- und Berufsberatung
  • Gesetz über Stipendien und Studiendarlehen
  • Suche nach einer Lösung für die freien öffentlichen Schulen
  • Beitritt des Kantons zur interkantonalen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik (Sonderpädagogik-Konkordat)
  • Umsetzung der NFA im Bereich der Sonderpädagogik mit der Erarbeitung eines kantonalen Konzepts für die Sonderpädagogik
  • Arbeiten im Hinblick auf die Harmonisierung der Informationssysteme für die Verwaltung der administrativen Umgebung der Schulen 

Diese Realisierungen, weitere Aktivitäten der EKSD werden auf den verschiedenen Seiten dieser Site ausführlich vorgestellt. Sie finden auch Reden   von Isabelle Chassot, eine Liste ihrer öffentlichen Mandate 
und eine Fotogalerie.