News

CinéCivic 2017/18 Diese Ausgabe schlägt alle Rekorde!

Die fünfte Ausgabe und die zweite Westschweizer Ausgabe schlägt mit 930 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Kantonen Genf, Waadt, Neuenburg, Freiburg, Bern und Wallis alle Rekorde. Bei der Feier wurden 15 Preise an die Schöpfungen, welche die Jurys am meisten überzeugt haben, vergeben.

Nahezu 500 Personen (Nominierte, Teilnehmer/innen, Angehörige, Journalistinnen und Journalisten) aus sechs Kantonen sind ins Alhambra nach Genf gekommen, um die 15 Filme und Plakate, die bei dieser fünften Feier zur Preisübergabe ausgezeichnet wurden, zu entdecken.
Die Feier zur Preisübergabe wurde live auf dem Youtube-Kanal von CinéCivic übertragen, und die vollständige Aufzeichnung wird am Samstag, 3. März 2018, auf den Fernsehsendern Léman Bleu und Canal 9 übertragen.

Schliesslich werden dieses Jahr zum ersten Mal die Filme, die für CinéCivic (bei den vorhergehenden Ausgaben) realisiert wurden, bis 2. März 2018 in der Sendung "Court du jour" auf den Fernsehsendern RTS un und RTS deux gezeigt.

75 Nominierte (Schulklassen nicht mitgezählt) aus allen Kategorien warteten ungeduldig auf die Ergebnisse, um zu erfahren, ob ihr Projekt die Jurys überzeugt hatte und ob sie einen der sieben ersten Preise des Wettbewerbs CinéCivic gewonnen hatten. Zum ersten Mal zeichnete dieses Jahr ein Publikumspreis, der von Léman Bleu und L'illustré organisiert wurde, den Film, der online vom Publikum auf den Social Media am meisten unterstützt und geteilt wurde, aus.
Verschiedene Persönlichkeiten haben an diesem Abend das Wort ergriffen, und jede hat auf ihre Weise unterstrichen, wie wichtig es ist, dass die Jugendlichen am politischen Leben unseres Landes mitmachen. Sami Kanaan, Gemeinderat der Stadt Genf, wies darauf hin, dass die Rolle, welche die Kultur und die Künstlerinnen und Künstler bei der politischen Debatte, dem unverzichtbaren Ferment der Demokratie, spielen, nicht wegzudenken ist. Die Genfer Staatsrätin Anne Emery-Torracinta erklärte, dass sich das Volk nicht mehr äussert und die Politik zur Geisel der aktiven Minderheiten wird, wenn die Abstinenz bei Wahlen und Abstimmungen zu gross wird. Deshalb ist die Beteiligung der Jugendlichen wesentlich. Der Freiburger Staatsrat Jean-Pierre Siggen wies seinerseits darauf hin, dass die Schülerinnen und Schüler und die Schule Kreativität und Humor gezeigt haben. Der Walliser Staatsrat Christophe Darbellay unterstrich, wie wichtig es ist, dass CinéCivic aktiv dazu beiträgt, unsere Demokratie, die zum Wesen unseres Landes gehört, nachhaltig zu sichern. Bundesrätin Simonetta Sommaruga schloss die Wortmeldungen mit einer Würdigung ab: "Ich danke allen dafür, dass sie die Jugendlichen motivieren, sich in unsere Angelegenheiten, die auch ihre Angelegenheiten sind, einzumischen. Denn sie sind, denn ihr seid: die Schweiz von morgen.".

930 junge Westschweizerinnen und Westschweizer haben sich bei der Ausgabe 2017/18 des Wettbewerbs angemeldet und 67 Filme, darunter 18 Filme, die von Schulen realisiert wurden, und 286 Plakate eingereicht. In den fünf Jahren des Bestehens von CinéCivic haben über 1400 Jugendliche am Wettbewerb teilgenommen und nahezu 170 Filme und 490 Plakate realisiert. In fünf Jahren hat sich die Teilnahme am Wettbewerb verdreissigfacht!
Zu den zahlreichen Unterstützungen und Partnerschaften von CinéCivic gehören unter anderem: Espace Entreprise, Centre de formation professionnelle des arts (CFP Arts) Genf, Léman bleu, L'Illustré, Pathé Romandie, RTS, Berner Kantonalbank, Freiburger Kantonalbank, Neuenburger Kantonalbank, Walliser Kantonalbank, Fondation Gandur pour la jeunesse, Hotel Kempinski, Genève Aéroport, Paléo festival, Schweizerische Bundesbahnen (SBB), Stadt Genf und Genfer Verkehrsbetriebe (TPG). Der Wettbewerb arbeitet auch mit zahlreichen Filmfestivals in der Westschweiz zusammen und nimmt an ihnen teil, unter anderem Visions du réel, Festival et Forum international sur les droits humains (FIFDH), Festival du Film Français d'Helvétie (FFFH), Internationales Filmfestival Freiburg (FIFF) und Festival de Courgemétrage.

Die Preisträger der Ausgabe 2017/18

Preise für Filme

Kategorie 10?16 Jahre
1. Preis - CHF 2000.-
Die Jury, der ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger von CinéCivic und Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen für die Beteiligung von Jugendlichen angehören, verlieh diesen Preis dem Genfer Zacharie Perego und dem Waadtländer Thibault Maradan für den Film "Bernard, cultivateur d'arbres à opinion".

2. Preis - CHF 1000.-
Der 2. Preis wird den Freiburgern Rémy Hijano und Nicolas Mock für den Film "Le vote de l'extrême" verliehen.

3. Preis - CHF 500.-
Der 3. Preis wird den Bernern Benoît Hirtzel, Luca Mauron, Manu Rahim für den Film "Sortez du virtuel! Votez réel!" verliehen.

Kategorie 17?25 Jahre
1. Preis - CHF 2000.-
Die Jury, der die jüngsten Mitglieder der Fraktionen in den Parlamenten der Partnerkantone angehören, hat diesen Preis den Freiburgern Steve Monnard, Elias Thürler und Christophe Vauthey für den Film "Et toi, papa?" verliehen.

2. Preis - CHF 1000.-
Der 2. Preis wird den Freiburgern Gaëtan-Paul Brügger und Djemi Pittet für den Film "L'Homme-Vote" verliehen.

3. Preis - CHF 500.-
Der 3. Preis wird den Neuenburgern Max Gigon und Margaux Farron und Bruno Siegenthaler für den Film "Amoureusement vote" verliehen.

Preis Média & Cinéma - CHF 3000.-
Die Jury, der eine Palette von Schweizer Regisseurinnen und Regisseuren, Chefredaktorinnen und -redaktoren, Journalistinnen und Journalisten und Persönlichkeiten angehören, verlieh diesen Preis den Waadtländern Jérémie Amstutz und Luca Moessner für den Film "Pigeon".

Publikumspreis - CHF 2000.- (offeriert von Léman Bleu und L'Illustré)
Die Jury dieses Preises, d. h. das Publikum, wurde eingeladen, ihren Lieblingsfilm über die Facebook-Seiten von Léman Bleu und L'illustré, den Organisatoren dieses Preises, zu unterstützen. Der Preis wurde den Waadtländern Fiona Prieur und Marco Labagnara für den Film "Rocambolesque" verliehen.

Schulpreis (offeriert von der Fondation Gandur pour la jeunesse)
Die Jury des Schulpreises, der namentlich Lehrpersonen und Vertreterinnen und Vertreter der Schulbehörden angehörten, verlieh diesen Kollektivpreis den Jugendlichen der 8. Klasse von Aurélie Tirador und Vincent Rychener der Schule Les Allières in Genf für den Film "La Révotution".

Preis Plakate

Kategorie 10?16 Jahre
1. Preis - CHF 1000.- (offeriert von Paléo festival)
Die Jury, der ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger von CinéCivic und Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen für die Beteiligung der Jugendlichen angehören, verlieh diesen Preis den Walliserinnen Laila Glassey di Mambro, Noélie Pittet und Manon Vannay für das Plakat "Evolue, va voter".

2. Preis - CHF 500.-
Der 2. Preis wird der Waadtländerin Judith Harari für das Plakat "Une voix qui ne vote pas est une voix qui se tait" verliehen.

3. Preis - CHF 250.-
Der 3. Preis wird der Neuenburgerin Eva Chopard für das Plakat "Si tu ne votes pas, tu ne comptes pas" verliehen.

Kategorie 17?25 Jahre
1. Preis - CHF 1000.- (offeriert von Paléo festival)
Die Jury, der die jüngsten Mitglieder der Fraktionen in den Parlamenten der Partnerkantone angehören, hat diesen Preis der Waadtländerin Kimberly Hurtado für das Plakat "Votation" verliehen.

2. Preis - CHF 500.-
Der 2. Preis wird der Bernerin Louise Martig für das Plakat "Sei ein guter Burger" verliehen.

3. Preis - CHF 250.-
Der 3. Preis wird den Neuenburgerinnen Myriam De Pietro, Justine Monnet, Alexandra Robles Paulet für das Plakat "SMS" verliehen.


Sie finden alle Filme und Plakate der 5. Ausgabe auf www.cinecivic.ch .

CinéCivic ist auf den Social Media präsent: Facebook, Twitter, Instagram, Youtube.