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Pierre-Noël Bapst erhält den Sportpreis des Staates Freiburg 2017 für sein langjähriges Engagement in zahlreichen Sportklubs und kantonalen Sportverbänden

Der Staatsrat verleiht den Sportpreis des Staates Freiburg 2017 an Pierre-Noël Bapst. Der diesjährige Preisträger ist nach dem Verein Nordic Région Gibloux der 15. Träger dieses mit 5 000 Franken dotierten Preises. Die zwei Förderpreise der kantonalen Kommission für Sport und Sporterziehung gehen an Emma Kovacs aus Villarvolard (Rudern) und an Manon Monnard aus Vuadens Bulle (Judo).

Pierre-Noël Bapst, pensionierter Konditor-Confiseur, wurde im Jahr 1949 geboren. Der Sport hat in seinem Leben immer schon eine sehr wichtige Rolle gespielt, nicht nur als langjähriger aktiver Sportler, sondern auch und vor allem als Mitglied zahlreicher Sportklubs und Sportverbände, für die er sich stets eingesetzt hat.

Pierre-Noël Bapst war einer der ersten Mitglieder des Leichtathletikvereins Sporting Athlétisme Bulle (SAB), der 1972 gegründet wurde. Der Murtenlauf, der Stadtlauf Corrida d'Octodure, das Skitourenrennen Trophée des Paccots, das Mountainbike-Rennen Open-Bike Haute Gruyère, der Swissalpine Marathon Davos oder der Volkslauf 20km de Lausanne sind nur einige der zahlreichen Rennen, an denen Pierre-Noël Bapst seit seiner Jugend teilgenommen hat. Denn der Laufsport ist seine grosse Leidenschaft, die er mit seinen beiden Söhnen Sylvain und Joël teilt. So haben die beiden das Skitourenrennen Patrouille des Glaciers von 2012 gemeinsam bestritten.

Pierre-Noël Bapst ist aber nicht nur ein passionierter Sportler, sondern darüber hinaus auch in mehreren Freiburger Sportorganisationen tätig; so engagiert er sich seit über 40 Jahren in verschiedenen Sportvereinen und Sportklubs des Kantons. Um nur einige Beispiele zu nennen: von 1979 bis 1984 war er Präsident des SAB, des Freiburgischen Leichtathletikverbands sowie des Hockey-Clubs Bulle-la-Gruyère, sass im Freiburgischen Eishockey-Verband, setzte sich als Mitglied für den Panathlon Club Gruyère ein und ist heute noch Mitglied der LoRo-Sport-Kommission und des Freiburger Sportverdienstpreises.

Seit einigen Jahren widmet er einen grossen Teil seiner Tätigkeit dem Freiburgischen Verband für Sport (FVS). Er trat 2007 in den Verbandsvorstand ein, wurde 2011 Vizepräsident und übernahm von 2012 bis 2014 ad interim das Präsidium. In dieser Funktion hatte er Gelegenheit, den Verband in zahlreichen Kommissionen und Vorständen des Kantons zu vertreten.

Heute ist er immer noch sehr aktiv, er arbeitet in den Organisationkomitees mehrerer Sportveranstaltungen des Kantons mit und setzt sich unermüdlich für die erfolgreiche Durchführung dieser Veranstaltungen ein.

Emma Kovacs geboren am 5. Januar 2000, wohnt in Villarvolard. Schon früh trat sie in die Stapfen ihres Vaters, der 1978 Weltmeister im Rudern wurde, und liebte es von klein auf, über das Wasser zu gleiten. Die inzwischen 17-jährige Studentin ist Mitglied des Schweizer Teams und gewann vergangenen August an den Junior-Weltmeisterschaften im litauischen Trakai die Bronzemedaille. Mit ihren drei Teamkolleginnen Jana Nussbaumer (Zug), Lisa Lötscher (Luzern) und Eline Rol (Genf) gelang der Greyerzerin im Doppelvierer Juniorinnen die Sensation, nur wenige Wochen nachdem sich die Vier bei den Europameisterschaften als Vierte klassiert hatten.

Als Mitglied des Ruderclubs der Stadt Freiburg wird sie von Pierre Kovacs trainiert und rudert hauptsächlich auf dem Schiffenensee, wo sie jede Woche 13 Trainingsstunden absolviert.

Manon Monnard, geboren am 8. März 2000, wohnt in Vuadens. Die "kleine Sportskanone des Judoklubs Attalens" hat keine Angst, auf der Matte gegen internationale Gegnerinnen anzutreten. Sie hat bei den Junioren mehrere Schweizermeistertitel errungen und wurde in das Nachwuchskader des Schweizer Verbands aufgenommen.

Sie bestreitet nun europäische Turniere und hat sich im 2016 viermal zwischen dem 3. und 9. Rang platziert. Im Mai 2017 gewann die 17-jährige Gymnasiastin, die von Jérôme Guyot (Attalens) trainiert wird, am European Cup in Berlin die Bronzemedaille.

Emma und Manon gelten in ihren jeweiligen Sportdisziplinen als zwei der vielversprechendsten Schweizer Nachwuchstalente.