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Herbert Wicht, Vorsteher des Amts für Sonderpädagogik (SoA), wird Ende April 2018 in Pension gehen

Herbert Wicht, der am 1. September 2014 die Leitung des Amts für Sonderpädagogik übernommen hat, um die Arbeiten am kantonalen Sonderpädagogik-Konzept und am Sonderpädagogikgesetz erfolgreich zu Ende zu bringen, wird per 1. Mai 2018 in Frühpension gehen. 43 Jahre seines Berufslebens war er in verschiedenen Funktionen für die Freiburger Schule tätig: vom Primarschullehrer über Kleinklassenlehrer und Schulinspektor bis hin zum Amtsvorsteher.

Nach dem Erwerb des Primarlehrerdiploms am Freiburger Lehrerseminar im 1975 begann Herbert Wicht am Heilpädagogischen Institut eine Ausbildung im sonderpädagogischen Bereich, die er 1994 mit dem Lehrdiplom für Klein- und Werkklassen abschloss. Diese Grundausbildung ergänzte er mit verschiedenen Fort- und Zusatzausbildungen, so mit der Westschweizer Ausbildung für Schulleiterinnen und Schulleiter (FORRES) an der PH Waadt, ergänzt mit einem CAS FORDIF für die Verwaltung und Management von Bildungseinrichtungen im 2010. Herbert Wicht war fast 20 Jahre lang Primarschullehrer in Marly, wurde dann Klein- und Werkklassenlehrer im Kreis Saane-Süd/Gibloux, ab 1995 Kindergarten- und Primarschulinspektor und ab 2011 Sonderschulinspektor. Daneben übernahm er verschiedene Führungsaufgaben, so von 1998 bis 2000 das Präsidium der "Conférence francophone des inspectrices et inspecteurs", und leitete im Auftrag der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport mehrere Arbeitsgruppen und Kommissionen.

Im Sommer 2014 berief die EKSD Herbert Wicht in die Leitung des SoA, um dieses durch die Übergangsphase mit den Arbeiten an einem kantonalen Sonderpädagogik-Konzept und an einem Gesetz über die Sonderpädagogik zu leiten. Herbert Wicht kann nun mit dem befriedigenden Gefühl, seine Aufgaben abgeschlossen zu haben, die Umsetzung dieses Konzepts und der neuen Gesetzgebung in die Hände einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers übergeben. Als nächste Aufgabe steht die Regelung der Aus¬führungsbestimmungen des vom Grossen Rat am 11. Oktober 2017 verabschiedeten Gesetzes an.

Der Betrieb der Regel- wie auch der Sonderschule und die damit verbundenen Schwierigkeiten und Herausforderungen haben seine tägliche berufliche Tätigkeit bestimmt, bei der er seine Erfahrung in der Unterstützung von Lehrpersonen sowie seine Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen konnte. Herbert Wicht, der immer noch "eine Passion für die Arbeit verspürt", wird sich sicherlich für weitere, ausserberufliche Projekte engagieren.

Die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport dankt Herbert Wicht für seinen enormes Engagement, seinen unermüdlichen Einsatz für die Suche nach Lösungen mit den beteiligten Partnern und seine zahlreichen Einsätze, die er im Dienste des Staates geleistet hat. Sie wird zu gegebener Zeit offiziell verabschieden. Seine Stelle wird demnächst ausgeschrieben.