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Europäische Tage des Denkmals: Entdecken Sie die Orte der Macht in Freiburg

Die Ausgabe 2017 der Europäischen Tage des Denkmals findet am 9. und 10. September 2017 zum Thema "Macht und Pracht" statt. In der Westschweiz stehen der Öffentlichkeit 83 Orte offen; 8 davon befinden sich im Kanton Freiburg. Die Öffnung der Staatskanzlei bildet einen Höhepunkt der Veranstaltung.

Wie 7 andere Orte im Kanton Freiburg öffnet die Staatskanzlei am 9. und am 10. September 2017 aus Anlass der Europäischen Tage des Denkmals ihre Türen; die Veranstaltung steht dieses Jahr unter dem Motto "Macht und Pracht". Die Besucherinnen und Besucher erhalten zahlreiche Erläuterungen zur Geschichte des Gebäudes, zur Tätigkeit, die dort ausgeübt wird, seit der Staat sich ausgebildet hat, und zur Bildung des Kantonsarchivs; dazu werden Manuskripte, die symbolhaft für die Freiburger Geschichte stehen, ausgestellt. Es gibt auch für die Kinder etwas, ihnen werden mehrere spielerische Aktivitäten angeboten (Mehr Infos).

Ebenfalls in der Stadt Freiburg wird ein sehr geschlossener und geheimnisvoller Ort zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt: Es handelt sich um die Kapelle der Orientierungsschule Belluard, die 1967 vom Maler Roger Bohnenblust ausgeschmückt wurde; sie gehört zu den wichtigen und originellen Werken, die im 20. Jahrhundert in Freiburg geschaffen wurden. In Arconciel, einer der wenigen Gemeinden des Kantons Freiburg, in der man Spuren der Macht von der Bronzezeit bis zum Ende des Mittelalters findet, bietet das Amt für Archäologie die Gelegenheit, Gegenstände aus diesen verschiedenen Zeitaltern zu entdecken und einen Spaziergang zu den Ruinen in Vers-les-Châteaux zu machen.

In Romont kann das Schloss besucht werden; man entdeckt dort, wie dieses Gebäude dazu beitrug, die savoyische Herrschaft in unseren Regionen durchzusetzen. Im Museum für Glasmalerei wird der Schwerpunkt auf einige Glasscheiben gelegt, die aufgrund ihrer mit der Macht verbundenen Symbolik ausserordentlich sind. In der Stadt Bulle beginnt der Besuch im Greyerzer Museum und geht dann weiter in der Altstadt, die zuerst regionales religiöses Zentrum, dann Vorposten der Bischöfe von Lausanne, Vogtei von Freiburg war und schliesslich seit 1848 Hauptort des Greyerzbezirks ist. Das Schloss und das Rathaus sind ausnahmsweise für das Publikum geöffnet.
In Châtel-Saint-Denis wird an den Europäischen Tagen des Denkmals die Gelegenheit geboten,

das Vogteischloss und seinen Bergfried nach der 2003 begonnen Renovation zu besuchen. Das Oberamt und drei Dienststellen des Staates sind nunmehr in diesen Räumlichkeiten, die wieder zu ihren ursprünglichen Ausmassen und zu ihrer ursprünglichen Typologie gefunden haben, untergebracht. Im römischen Museum Vallon werden am Rand der Ausstellung "Reines…et rois de beauté" Besichtigungen organisiert, dabei werden die Schönheitsideale, die wir von den Frauen und Männern aus der Römerzeit geerbt haben, entschlüsselt. Schliesslich stellt das Hochbauamt des Staates im Schloss Murten die Baustelle zur Restaurierung des Wappenreliefs über dem Eingang, das 1540 vom Bildhauer Hans Gieng geschaffen wurde, vor. Die Handwerker, die an dieser Restaurierung mitwirken, sind anwesend, um die Öffentlichkeit über diesen Eingriff zu informieren. Auch der Schlossgarten wird gezeigt.


Websites
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www.nike-kulturerbe.ch/de/hereinspaziertch-denkmaltage/patrimoine-romand/
www.nike-kulturerbe.ch/de/hereinspaziertch-denkmaltage/