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"Bildungslandschaften Schweiz": positive Bilanz für das Freiburger Programm

Seit Januar 2013 war der Staat Freiburg Teil des Programms "Bildungslandschaften Schweiz" der Jacobs Foundation, das im Juni 2017 erfolgreich abgeschlossen wurde. Im Rahmen dieses Programms wurden im Kanton Freiburg vier lokale Projekte ins Leben gerufen. Für die Steuerung des kantonalen Programms waren während der rund vierjährigen Laufzeit die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) und die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) zuständig.

Seit Januar 2013 war der Staat Freiburg Teil des Programms "Bildungslandschaften Schweiz" der Jacobs Foundation, das im Juni 2017 erfolgreich abgeschlossen wurde. Im Rahmen dieses Programms wurden im Kanton Freiburg vier lokale Projekte ins Leben gerufen. Für die Steuerung des kantonalen Programms waren während der rund vierjährigen Laufzeit die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) und die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) zuständig.
Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung, des Staates und der betroffenen Gemeinden konnten im Kanton Freiburg seit 2013 drei Bildungslandschaften entstehen: eine im Schönberg-Quartier in der Stadt Freiburg, eine im Glanebezirk und eine im Vivisbachbezirk. Eine vierte Bildungslandschaft kam in der zweiten Programmphase 2015 in Bulle hinzu (ohne kantonale Finanzierung). Der finanzielle Beitrag der Jacobs Foundation in Höhe von 400 000 Franken wurde zwischen 2013 und Ende 2016 mit einem gleich hohen Beitrag von Seiten des Kantons ergänzt. Die Gemeinden wiederum haben sich an der Steuerung und der Co-Finanzierung der Koordination und der Projekte beteiligt. Die Umsetzung des kantonalen Programms endete am 31. Dezember 2016, wobei die Jacobs Foundation ihre Unterstützung zugunsten der lokalen Bildungslandschaften bis Juni 2017 verlängerte.

Die vier Freiburger Bildungslandschaften machen deutlich, dass die lokalen Akteurinnen und Akteure sich für die harmonische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen einsetzen wollen. Dank ihnen konnten auf lokaler Ebene neue Netzwerke entstehen oder bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Diese vereinen Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden und den Schulen, dem vor- und ausserschulischen Bereich oder noch der Wirtschaft, mit dem Ziel, die Erziehung sowie die soziale und berufliche Eingliederung der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Der fruchtbare Austausch innerhalb dieser Netzwerke brachte rund 25 innovative Massnahmen zugunsten der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien zum Vorschein.

So haben zum Beispiel die Familien im Schönberg dank einer im Rahmen der Bildungslandschaften entwickelten Karte künftig den vollständigen Überblick über alle Aktivitäten und Treffpunkte im Quartier. Im Glanebezirk hatten die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschule die Gelegenheit, bei einem "Apéro-Quiz" Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus der Region zu einem Express-Vorstellungsgespräch zu treffen und sich damit einen Praktikumsplatz ergattern. Und im Vivisbachbezirk kamen die verschiedenen Akteurinnen und Akteure aus Gemeinde, Schule, Sozial- und Verbandswesen sowie Eltern und Jugendliche regelmässig in einem Jugendobservatorium zusammen, um gemeinsam die neuen Handlungsschienen für die Jugendpolitik in ihrem Bezirk zu definieren.

Angesichts dieser Feststellungen war die Teilnahme des Staates Freiburg an diesem nationalen Programm für die GSD und die EKSD ein Erfolg. Dank der Schaffung einer direktions-übergreifenden Begleitgruppe konnten neue Zusammenarbeiten entstehen. Zwischen den Gemeinden und dem Kanton, aber auch innerhalb der zuständigen Dienststellen und Ämter fanden ausserdem konstruktive Gespräche statt. Derzeit wird über eine mögliche Weiterführung des Projektes nachgedacht.

Eine Übersicht der verschiedenen Freiburger Bildungslandschaften kann bei der Fachstelle für Kinder- und Jugendförderung bestellt oder aber auf der Website der Freiburger Bildungslandschaften heruntergeladen werden. Auf dieser sind auch die Schritte für den Aufbau einer lokalen Bildungslandschaft aufgeführt. In der Hoffnung, dass in Zukunft noch weitere Projekte dieser Art entstehen, wurde die Übersicht an alle Gemeinden des Kantons verschickt. Die Website www.fr.ch/blf dokumentiert den Ablauf des Programms und liefert alle nützlichen Informationen zu den Freiburger Bildungslandschaften.